Eklatante Geschwindigkeitsüberschreitung. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Rohrbach an der Lafnitz, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Polizisten stellten Donnerstagnachmittag, 4. Feber 2021, bei einem Motorradfahrer eine eklatante Geschwindigkeitsübertretung fest. Dieser wurde statt den erlaubten 100 km/h mit 206 km/h gemessen. 

Gegen 15:10 Uhr führte eine Streife der Polizeiinspektion Rohrbach auf der Wechselbundesstraße B54 bei der Abfahrt Rohrbachschlag Lasermessungen durch. Dabei wurde von den Beamten wahrgenommen, wie sich ein deutlich hörbares Motorrad näherte. Ein Polizist konnte das Fahrzeug mittels Lasergerät messen, wobei eine Geschwindigkeit von 206 km/h abgelesen werden konnte. Das Kennzeichen wurde zwecks Anzeigenerstattung aufgeschrieben, eine Anhaltung war aufgrund der hohen Geschwindigkeit nicht möglich. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf, der Motorradlenker kehrte aber fast zeitgleich zum Messstandort zurück.

Im Zuge der Verkehrskontrolle wurde festgestellt, dass der Lenker mit Gummihausschuhen und ohne Handschuhe unterwegs war. Zudem war die angebrachte Begutachtungsplakette am Motorrad bereits zehn Monate über der gültigen Lochung abgelaufen. Der 39jährige einheimische Lenker gab an, eine Probefahrt gemacht zu haben. Er wird wegen zahlreicher Verwaltungsdelikte an die BH Hartberg-Fürstenfeld angezeigt. Die strafbare Geschwindigkeit beträgt nach Abzug der technischen Toleranz 199 km/h.

Gülle in Bach geflossen

Mortantsch, Bezirk Weiz. – Mittwochvormittag, 3. Februar 2021, kam es zu einem Einsatz, nachdem etwa 30.000 Liter Gülle in den Mortantschbach geflossen waren.

Gegen 09:30 Uhr bemerkte ein Passant eine Schaumbildung im Mortantschbach und verständigte die Polizei. Bei deren Nachschau konnte eine grobe Verunreinigung des Baches festgestellt werden.

Die Feuerwehr Weiz, der Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft Weiz und der Chemiealarmdienst wurden verständigt. Maßnahmen wurden vom Chemiealarmdienst keine angeordnet, da die Gülle nicht mehr gestoppt werden konnte. Von der Gewässeraufsicht wurden mehrere Wasserproben entnommen und in den nächsten Tagen ein Gutachten erstellt.

Aufgrund der Ermittlungen konnte ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Weiz als Verursacher ausgeforscht werden. Aus dem Abfluss seiner Güllegrube flossen in den Nachtstunden etwa 30.000 Liter Gülle aus. Diese gelangte über eine Wiese und einen Durchfluss unter der Straße in den Mortantschbach.

Der 61-Jährige gab an, dass er in der Früh bemerkt hätte, dass der Abfluss seiner Güllegrube offen stehe. Wieso der Abfluss offen gestanden ist, könne er sich nicht erklären.

Weitere Ermittlungen laufen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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