Auswirkungen auf die Steiermark: Änderungen der Impfstrategie

Graz, am 4. Februar 2021.- In der heutigen Regierungssitzung der steirischen Landesregierung wurden die Änderungen, vorgegeben durch den geänderten COVID-19 Impfplan des Bundes (Version 1.2.2021) für die Steiermark beschlossen. „Wir haben den steirischen Impfplan an die neuen Rahmenbedingungen des Bundes angepasst und werden diesen konsequent umsetzen“, sagt Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß und betont weiter: „Derzeit sind 41.000 Menschen in der Steiermark geimpft, davon schon 4.000 mit einer Zweitimpfung versorgt. Wir hoffen nun auf schnelle und vollumfängliche Lieferungen von ausreichend Impfstoffen.

„Änderung im Zeitablauf: Der zeitliche Ablauf der Phase 1 verschiebt sich um zwei Wochen durch Lieferengpässe nach hinten. Die besonders vulnerable Gruppe der Pflegewohnheime, Personen über 80 Jahre und Personal im Gesundheitsbereich mit hohem Expositionsrisiko (COVID-Stationen) sind in Phase 1 enthalten.

Die Phase 1 sieht weiters Hochrisikopatientinnen, weiteres medizinisches Personal, wie niedergelassene Ärzte und Zahnärzte, Personen in der Pflege und Personen mit Behinderung vor. Aktuell sind im Land Steiermark die Zweitimpfungen in den Pflegewohnheimen im vollen Gange und Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß zeigt sich zuversichtlich mit Beginn März mit der großen Gruppe der über 80-Jährigen beginnen zu können.

Die Phase 2 wird nun erst ab März starten, in der Personen im Alter von über 75, über 70 und über 60-Jährige, jeweils abgestuft, geimpft werden. In die Altersklasse der über 75-Jährigen werden auch Personen mit schwersten Vorerkrankungen und deren engste Kontaktpersonen, sowie Beschäftigte in der mobilen Pflege, Betreuung oder in der 24-Stunden-Pflege geimpft. In der Gruppe der über 70-Jährigen werden auch weiterhin, jeweils priorisiert, Personen mit schweren Vorerkrankungen und engste Kontaktpersonen sowie Kontaktpersonen von Schwangeren geimpft.

Die Phase 3, die noch im Laufe des zweiten Quartals beginnen soll, setzt eine großflächige Impfstoffverfügbarkeit voraus, wodurch eine breite Durchimpfung der Bevölkerung ermöglicht werden kann. In dieser Phase erfolgt die Reihung in der Anmeldeplattform des Landes durch das Alter. Informationen über berufsgruppenspezifische Verimpfungen (im Sinne des aktualisierten 3-Phasen-Impfplanes des Bundes) an die in der Plattform registrierten Personen sind – falls erforderlich – mittels SMS, E-Mail oder Brief möglich.Michael Koren, Impfkoordinator des Land Steiermark: „Die Lieferungsprognosen ändern sich fast stündlich, doch wir sind gut auf Kurs.“Die aktuelle Zahl (41.000) orientiert sich an den tatsächlichen Auslieferungen.

Der Umstand, dass das Gesundheitsministerium Zahlen aus dem elektronischen Impfregister publiziert, führt oftmals zu Verwirrung. Zur Dokumentation in das elektronische Impfregister ist der ausführende Arzt verpflichtet und dieser Eintrag wird nicht immer sofort getätigt. Mit Stand 4.2. weist somit das Dashboard des elektronischen Impfregisters 20.227 Eintragungen erfolgter COVID-Impfungen in der Steiermark aus.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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