Fremde aufgegriffen – aktuelle steirische Polizeimeldungen

Ehrenhausen, Bezirk Leibnitz. – Beamte der Polizeiinspektion Spielfeld griffen Dienstagmorgen, 2. Feber 2021, mehrere Personen auf, die offenbar illegal eingereist waren. Alle Personen stellten einen Asylantrag.

Gegen 04:25 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Spielfeld zum Bahnhof Ehrenhausen beordert, da sich dort offenbar illegal eingereiste Personen aufhalten sollen. Die Beamten trafen sieben afghanische Staatsbürger (ein Ehepaar mit zwei Kindern, ein weiteres Ehepaar und ein unbegleiteter Minderjähriger) an. Alle sieben Personen stellten einen Asylantrag. Sechs Personen wurden in weiterer Folge in die Erstaufnahmestelle West (Thalham) gebracht. Der unbegleitete Minderjährige wurde bei einer Pflegefamilie untergebracht.

Bezüglich der illegalen Einreise werden Erhebungen zur Ausforschung von eventuellen Schleppern geführt.

Streit endete mit Messerstich

Lieboch, Bezirk Graz-Umgebung. – Zwei Männer gerieten Dienstagnachmittag, 2. Feber 2021, in einen heftigen Streit. Im Verlauf des Streits verletzten sie sich gegenseitig, einer der Männer wurde mit einer Stichverletzung am Oberkörper in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zwei alkoholisierte 54-Jährige, beide aus dem Bezirk Voitsberg, gerieten gegen 16:00 Uhr in der Wohnung eines Bekannten in Lieboch wegen einer Nichtigkeit in Streit. Der zunächst verbale Streit eskalierte und es kam zu gegenseitigen Verletzungen der beiden Kontrahenten. Einer der beiden steht im Verdacht, den zweiten Mann mit einem Klappmesser im rechten Bereich des Brustkorbes verletzt zu haben. Der durch den Stich Verletzte wurde nach notärztlicher Versorgung in das UKH Graz eingeliefert. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr. Der Tatverdächtige wies bei den Ersterhebungen ebenfalls Verletzungen am Kopf auf. Er wurde festgenommen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Weitere Erhebungen und Einvernahmen sind noch durchzuführen.

Gewerbsmäßiger Betrug

Steiermark, Burgenland, Wien. – Ein 44-Jähriger steht im Verdacht, gewerbsmäßig Betrugshandlungen mit einer Schadenssumme von über 100.000 Euro begangen zu haben.

Der 44-jährige Grazer steht im Verdacht, zwischen 2018 und Juni 2020, betrügerisch von Frauen Geldbeträge in unterschiedlicher Höhe herausgelockt zu haben. Der Tatverdächtige bahnte über eine Mobile-Dating-App Kontakte zu den Frauen an. Durch Vortäuschen von Notsituationen lockte er ihnen Bargeld heraus, mit dem Vorwand dieses zurückzubezahlen. Eines der Opfer erstattete die Anzeige.

Aufgrund von umfangreichen Ermittlungen klärten Beamte der Polizeiinspektion Gratwein insgesamt 20 Betrügereien. Der Tatverdächtige dürfte von insgesamt 18 Frauen (im Alter zwischen 38 und 56 Jahren) Bargeld in unterschiedlicher Höhe herausgelockt haben. Von zwei Männern dürfte er sich Bargeld ausgeborgt, jedoch nicht zurückbezahlt haben.

Bei seinen Einvernahmen war der Tatverdächtige nicht geständig. Er wird angezeigt.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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