Schwerer Arbeitsunfall. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Schwerer Arbeitsunfall

St. Barbara im Mürztal, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Dienstagfrüh, 2. Februar 2021, kam es in einem Edelstahl-Werk zu einem schweren Arbeitsunfall. Dabei verletzte sich ein 52-jähriger Arbeiter durch eine herabfallende Stahlgussform an beiden Beinen schwer.

Gegen 07.40 Uhr war der 52-jährige Werksarbeiter aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit Verladetätigkeiten in der Werkshalle eines Edelstahl-Betriebes beschäftigt. Als er, gemeinsam mit weiteren Arbeitskollegen, zuvor angefertigte Stahlformen mit einem an der Decke befestigten Kran anheben wollte und in der Folge einige Schritt zurückwich, stürzte ein dort befindlicher Stapel mit mehreren Stahlgussformen um. Dabei fiel eine etwa 1,6 Tonnen schwere Gussform unmittelbar auf den 52-Jährigen und kam auf dessen Beinen zu liegen, wodurch beide Unterschenkel zum Teil abgetrennt wurden.

Ersthelfer hoben die schwere Gussform mit Hilfe des Krans vom Arbeiter. Der 52-Jährige wurde nach medizinischer Erstversorgung eines Notarztes vom Rettungshubschrauber C17 ins UKH Graz geflogen.

Auch das Arbeitsinspektorat hat die Ermittlungen aufgenommen. Fremdverschulden konnte bisher nicht erhoben werden.

Mit Bob gegen Baum gekracht

St. Radegund bei Graz, Bezirk Graz-Umgebung. – Beim Bobfahren am Schöckl prallten Montagnachmittag, 1. Februar 2021, zwei junge Mädchen gegen einen Baum. Dabei verlor eine 17-Jährige kurzfristig das Bewusstsein. Sie wurde ins LKH Graz geflogen.

Gegen 15.10 Uhr kamen zwei Mädchen im Alter von 17 und 18 Jahren, beide aus Graz, aufgrund der hohen Geschwindigkeit mit ihrem „Doppelsitzer-Bob“ in einer Rechtskurve von der schneebedeckten Forststraße am Schöckl ab. Dabei übersprangen sie einen Schneehügel und stürzten in einen Abhang, wo die Mädchen mit einem Baum kollidierten. Die 17-Jährige krachte mit dem Rücken gegen den Stamm und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Sie konnte sich wenig später selbst zur Forststraße begeben und wurde letztlich vom Rettungshubschrauber C12 ins LKH Graz-Kinderklinik geflogen, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Weitere Details zu ihrem Verletzungsgrad und/oder Gesundheitszustand sind polizeilich aktuell nicht bekannt. Die 18-Jährige blieb unverletzt.

FFP2-Maske verweigert: Festnahme

Graz, Bezirk Lend. – Polizisten nahmen Dienstagmorgen, 2. Februar 2021, einen 51-Jährigen fest, nachdem er sich am Gelände des Hauptbahnhofes weigerte eine FFP2-Maske zu tragen und sich in der Folge gewaltsam einer Amtshandlung widersetzte.

Kurz nach 08.00 Uhr erschien der 51-Jährige sowie ÖBB-Security-Mitarbeiter und weitere Zeugen bei der Polizeiinspektion Graz-Hauptbahnhof, nachdem die Personen aufgrund der FFP2-Maskenpflicht in eine lautstarke Auseinandersetzung geraten waren. Der Sicherheitsdienst hatte den 51-Jährigen zuvor im Hauptgebäude des Bahnhofes aufgefordert, anstatt des Mund-Nasen-Schutzes eine FFP2-Maske zu tragen. Der Mann zeigte Unverständnis und begab sich in der Folge zur Polizei, um sich lautstark zu beschweren.

Als auch Polizisten den 51-Jährigen über die aktuelle Rechtslage und die FFP2-Maskenpflicht im Bereich des Hauptbahnhofes aufklärten, warf dieser seinen Mund-Nasen-Schutz auf den Boden und begann die Beamten zu beschimpfen. Eine Feststellung der Identität des Mannes verlief vorerst ohne Erfolg, nachdem er diese verweigerte und versuchte, sich durch Überklettern des Geländers vor der Polizeiinspektion der Amtshandlung zu entziehen. Als ein Polizist den Flüchtenden zurückhielt, trat der 51-Jährigen auf den Beamten ein. Dabei traf er den Polizisten im Bereich des Unterleibes, dieser blieb jedoch unverletzt.

Unter Anwendung von Körperkraft brachten Polizisten den 51-Jährigen schließlich zu Boden und fixierten ihn. Dabei trat der Mann weiterhin um sich und schrie lautstark umher. Dem Festgenommenen mussten letztlich Hand- und Fußfesseln angelegt werden. Ein Alkotest beim Randalierer aus dem Bezirk Graz-Umgebung ergab eine schwere Alkoholisierung. Der 51-Jährige wurde ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert, wo das Kriminalreferat die Ermittlungen übernahm.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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