„Kultur wurde wieder vergessen“

KPÖ fordert Öffnung von Kultureinrichtungen unter Sicherheitsauflagen

Während der Handel und Dienstleistungsbetriebe unter strengen Auflagen am 7. Februar wieder öffnen dürfen, bleibt der Kulturbetrieb weiterhin im Corona-Lockdown. Dabei wäre es ohne weiteres möglich, eine Öffnung unter den gebotenen Sicherheitsbestimmungen zu ermöglichen. Viele Kultureinrichtungen verlieren dadurch jegliche Zukunftsperspektive. Die KPÖ fordert eine Öffnung des Kulturbetriebs, wo dies ohne Gefahr möglich ist.

Einrichtungen der Kunst und Kultur bleiben trotz weitgehender Lockerungen, abgesehen von Bibliotheken und Museen, geschlossen. Für Theater-, Opern- und Kino-Vorstellungen, Ausstellungen sowie Konzerte gibt es keine konkrete Aussicht auf Öffnung. Für kleine und mittelgroße Kultureinrichtungen bedeutet das eine existenzielle Bedrohung, da auch die zugesagten Hilfen nur selten dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

„Die Kultur wurde von der Regierung wieder vergessen. Die Menschen, die im Kulturbetrieb tätig sind, haben es nicht verdient, dass es für sie keine Perspektive gibt“, sagt KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Die KPÖ fordert deshalb in der Sondersitzung des steirischen Landtags am 2. Februar, eine kontrollierte, schrittweise Öffnung der steirischen Kultureinrichtungen unter den gebotenen Sicherheitsvorgaben zu ermöglichen, wie es auch in anderen Bereichen wie Handel, Dienstleistungen Gastronomie oder Tourismus möglich ist – selbstverständlich mit entsprechenden Sicherheitskonzepten.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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