Nachtrag: Eisstoß und Hochwassergefahr in Bad Mitterndorf

Am 29. Jänner 2021 wurde die FF Bad Mitterndorf zu einem Hochwassereinsatz im Ortsgebiet gerufen. Der starke Regen hat ein kleines Rinnsal ansteigen lassen, und verbunden mit dem lockeren Schnee aus dem Randbereich hat dies zu Verklausungen bei einigen kleinen Stegen geführt.

Die Einsatzkräfte legten mit Schaufeln das Bachbett frei und ermöglichten ein besseres Abfließen der Wassermengen. Zeitgleich wurde der Kommandant HBI Walter Einzinger von einem Mitarbeiter des Wasserwerkes auf die gefährliche Situation in der Salza aufmerksam gemacht.

Große Mengen der Eisschollen aus dem Bachbett hatten sich im Bereich des Campingplatzes bei einem im Wasser hängenden Baum verkeilt. Das Bachbett hatte sich auf einer länge von 500 Metern bedrohlich aufgestaut, und es wurde von Minute zu Minute schlimmer. Erinnerungen an den verheerenden Eistoß vor vielen Jahren wurden wach. Damals stand das gesamte Ortsgebiet von Bad Mitterndorf Meterhoch unter Wasser.

In Absprache mit dem Bauhofleiter und dem Bürgermeister wurde der Gemeindeeigene Bagger organisiert. Zur Sicherheit wurde auch ein großer Raupenbagger der Fa. Zörweg alarmiert. Schon nach kurzer Zeit begann der Gemeindebagger den Querliegenden Baum aus der Salza zu holen. Diesen Baum benutzte dann der Maschinist Schimmer Johann als Verlängerung, um damit die Eisschollen zu lösen. Nach einiger Zeit gelang es ihm das Bachbett so weit zu räumen das sich der gesamte Eisstoß mit einem Riesen Getöse löste. Somit war die Gefahr gebannt, und der Einsatz des Raupenbaggers nit mehr notwendig.

Im Einsatz standen:

  • FF Bad Mitterndorf mit 3 Fahrzeugen und 18 Mann
  • Bauhof der Marktgemeinde mit 3 Fahrzeugen und 4 Mann
  • Bürgermeister

Bericht und Bilder: FF Bad Mitterndorf

Quelle: Bezirksfeuerwehrverband Liezen

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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