Nach heutigem Start bereits über 80.000 Registrierungen Steirischer Impfplan flexibel und umgehend anpassbar

 Seit 1. Februar ab 8.00 Uhr ist unter anmeldung.steiermark-impft.at die Anmeldung aller Steirerinnen und Steirer ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in der Steiermark möglich.

Für alle über 80-Jährigen steht weiterhin die Plattform, die vor einer Woche online gegangen ist, offen.Obwohl der Zeitpunkt der Anmeldung keinen Einfluss auf die Vergabe des Impftermins hat, nutzten bereits am ersten Tag der Registrierung rund 80.000 Personen (Stand 16.30 Uhr) diese Möglichkeit. Zusammen mit den bisherigen Anmeldungen der über über 80-jährigen (51.000, Stand 1.2., 7.00 Uhr) sind nun bereits 131.000 Steirerinnen und Steirer zur Impfung vorgemerkt. Neben Vorerkrankungen werden unter anderem pflegende Tätigkeiten, enge Kontaktpersonen von HochrisikopatientInnen bzw. von Schwangeren abgefragt. Die wichtigste Rolle spielen das Alter der Impfwilligen, deren Tätigkeitsfeld und bestimmte schwerste und schwere Vorerkrankungen.Die Anmeldeplattform des Landes ermöglicht auch eine Unterstützung für die praktischen Ärzte. Diese bekommen einen Zugang zu den Daten jener Impfwilligen, die sich bei ihren Hausärztinnen bzw. -ärzten impfen lassen wollen. Gemeinsam mit den Gemeinden können Ärzte, insbesondere für die Zielgruppen der Über 80-Jährigen und der Hochrisikopatienten, in den Gemeinden sogenannte „Impftage“ lokal, dezentral und flexibel veranstalten. Parallel dazu werden Impfstraßen eingerichtet.Dieser geplante Ablauf ist von der Verfügbarkeit und Art des Impfstoffes abhängig.

Für Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß stellt die Zulassung von AstraZeneca einen weiteren Schritt dar. Aber die Steiermark ist letztlich davon abhängig, wie viele Impfdosen tatsächlich geliefert werden. Nur jede einzelne durchgeführte Impfung ist ein wirkungsvoller Schritt in Richtung Normalität und gibt uns ein Mehr an Zuversicht und Hoffnung, damit wir bald wieder in unser gewohntes Leben zurückkehren können.“ Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise betont die Gesundheitslandesrätin: „Der steirische Impfplan ist flexibel und kann rasch umgestellt werden. Wir warten nur noch auf die Anpassungen des Gesundheitsministeriums nach Vorgaben des nationalen Impfgremiums und hoffen auf eine schnelle und vollumfängliche Lieferung von ausreichend Impfdosen in die Steiermark.“Impfkoordinator Michael Koren: „Wir haben heute die Meldung bekommen, dass wir in der Steiermark im Februar in der Steiermark rund 28.000 Dosen des Impfstoffes von Pfizer und rund 48.000 Dosen des neuen Impfstoffes AstraZeneca bekommen werden. Wir werden, so war immer die Planung für Februar, zuerst die zweite Impfung in den Pflegeheimen mit dem Impfstoff Pfizer/Biontech abschließen und mit der Impfung der über 80-Jährigen und Hochrisikogruppen beginnen. Mit dem leichter handhabbaren AstraZeneca Impfstoff werden vorweg medizinisches Personal und niedergelassene Ärzte, bzw. Zahnärzte versorgt werden. Der Impfplan des Landes berücksichtigt so die Empfehlung den neuen Impfstoff AstraZeneca nicht in der Bevölkerungsgruppe der über 65-Jährigen anzuwenden.“   
Graz, 1. Februar 2021
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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