ÖSV – Wintersportsplitter/Nordisch: Kramer siegt in Titisee-Neustadt (GER)



Im ersten Bewerb auf der Großschanze in Titisee-Neustadt (GER) an diesem Wochenende siegte die 19-jährige ÖSV-Skispringerin Marita Kramer am Samstag mit 3,7 Punkten vor der Norwegerin Silje Opseth und Ema Klinec (SLO) auf Platz drei. 

Trotz Sturz im ersten Training und regnerischen Verhältnissen zeigte die Weltcup-Führende Marita Kramer in der Qualifikation sowie im ersten Durchgang Bestleistungen und führte mit knapp 10 Punkten vor der zweitplatzierten Norwegerin Eirin Maria Kvandal. Im zweiten Durchgang konnte sich Kramer, trotz Schanzenrekord durch die Norwegerin Silje Opseth, durchsetzen und siegte auf der Großschanze. 

Auch die Formkurven von Chiara Hölzl und Daniela Iraschko-Stolz zeigen nach oben. Iraschko-Stolz wurde zehnte knapp vor Chiara Hölzl auf Platz elf. Sophie Sorschag konnte nach ihrem besten Weltcup-Ergebnis in der vergangenen Woche in Ljubno (SLO) erneut aufzeigen und verbesserte sich im Endklassement um acht Ränge auf sprang auf Platz 14.  

Die Österreicherinnen überzeugen trotz der regnerischen Verhältnisse auf der größten Schanze des Damen-Weltcups (HS 142) mit drei Springerinnen unter den Top 15.  
Das nächste Einzelspringen findet morgen, Sonntag, um 13:15 Uhr statt. 
 
***Stimmen*** 

Marita Kramer: „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis. Die Sprünge waren sehr gut, auch wenn es nicht so einfach zu springen war. Das macht mich natürlich sehr glücklich. Jetzt heißt es dranbleiben. Ich freue mich schon auf morgen.“ 

Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer: „Großartiger Auftritt von Marita Kramer heute bei dem Springen in Titisee-Neustadt. Sie ist gestern im Trainingsdurchgang gestürzt und hat heute aber überhaupt keine Probleme gehabt. Nach dem Gewinn der Qualifikation hat sie auch gleich danach den Wettkampf gewonnen. Sie hat alles umgesetzt was wir besprochen haben. Natürlich bin ich auch mit dem gesamten Team zufrieden. Daniela Iraschko-Stolz hat sich gesteigert. Chiara Hölzl zeigt wieder, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen ist. Sophie Sorschag hat im zweiten Durchgang einen sehr guten Sprung gezeigt und auch Lisa Eder hat einiges umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“  

***Ergebnis***
https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=JP&raceid=5998

Nordische Kombination: Johannes Lamparter nach zweitem Triple-Tag auf Platz 7

***Lukas Greiderer verbessert sich auf 11. Gesamtrang***

Nach dem zweiten Tag des Nordic Combined Triples in Seefeld liegt Johannes Lamparter auf dem guten siebten Gesamtrang. Jarl Magnus Riiber konnte mit einem erneuten Sieg heute seinen Vorsprung ausbauen, 33,7 Sekunden hat der Norweger nun Polster auf seinen ersten Verfolger Akito Watabe. Auf Platz 3 landete der Finne Ilkka Herola (+34,5sek).

Johannes Lamparter verbesserte sich vom zwischenzeitlich sechsten Triple- Gesamtrang nach dem Sprungdurchgang auf Platz 5. Der Rumer zeigte bei schwierigen Bedingungen eine solide Leistung, auch wenn es nicht der beste Sprung von Lamparter dieses Wochenende war. Da die Zeitrückstände von gestern mitgenommen wurden, wuchs sein Rückstand aber auf 1min 19sek auf den Führenden Riiber an. Thomas Jöbstl konnte an seine gestrige Leistung nicht anknüpfen, nach einem verpatzten Sprung rutschte der Kärntner auf Platz 28 zurück. Zweitbester Österreicher war nach dem heutigen Springen Stefan Rettenegger. Der junge Salzburger hatte als Dreizehnter 2min11sek Rückstand. Lukas Greiderer lag nach dem Springen auf Platz 17.

Im Langlaufrennen nahm Lamparter gemeinsam mit den drei Deutschen Eric Frenzel, Vinzenz Geiger und Fabian Riessle die Verfolgung der Spitze auf. Auf den letzten Metern hatten die Deutschen das bessere Finish, Lamparter fiel in der Gesamtwertung auf Platz 7 zurück. 

Trotzdem resümiert der Rumer positiv: „Der Sprung war ok, es waren wirklich schwierige Verhältnisse zu springen. Es war ein hartes Rennen und ich bin gleich zu Beginn das Risiko eingegangen, die Lücke nach vorne zu schließen. Leider war ich danach nicht mehr in der Lage, Führungsarbeit zu leisten und mich abzusetzen. Dennoch bin ich mit meiner heutigen Performance sehr zufrieden. Morgen greife ich nochmal an“, so Lamparter.

Einen super Job auf der Loipe machten Lukas Greiderer, Martin Fritz und Lukas Klapfer. Die drei verbesserten sich nach dem Springen von den Plätzen 17, 20 und 22 mit jeweils Top Ten Laufzeiten auf die Plätze 11 (Greiderer), 15 (Fritz) und 16 (Klapfer). Stefan Rettenegger fiel von Platz 13 nach dem Springen auf den 19. Gesamtrang zurück, erreichte aber mit der Platzierung trotzdem sein bisher bestes Karriereergebnis. 

***Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:***
25. Thomas Jöbstl
29. Mario Seidl
30. Manuel Einkemmer
34. Philipp Orter
43. Christian Deuschl
45. Marc-Luis Rainer

***Weitere Stimmen:***

***Lukas Greiderer (11.):*** „Leider habe ich es gestern im Springen total verhaut, dann war die Ausgangsposition heute natürlich sehr schwierig. In der Loipe hat alles super zusammengepasst. Ich habe mich gut gefühlt, das Material war top und ich habe mich gut nach vorne arbeiten können. Morgen ist ein neuer Tag und da möchte ich wieder voll angreifen.“

***Martin Fritz (15.):*** „Mit dem heutigen Wettkampf bin ich definitiv zufrieden. Leider bin ich auf der Schanze noch zu unkonstant. Hier heißt es weiter zu arbeiten, dann geht es bestimmt noch weiter nach vorne. Das Rennen war heute von Beginn weg richtig schnell und zum Schluss haben mich ein wenig die Kräfte verlassen, um mit der Spitzengruppe mitzugehen. Die Ausgangsposition für morgen ist ganz ok und da möchte ich wieder alles geben.“

***Cheftrainer Christoph Eugen:*** „Mit der Leistung von Johannes bin ich wieder sehr zufrieden, er hat einen super Job gemacht. Auch Lukas Greiderer war richtig stark, er ist von Platz 27 aus in den Tag gestartet und ist jetzt nahe an den Top 10 dran. Vielleicht verbessert er sich morgen noch ein paar Plätze, damit er sich unter den besten Zehn wiederfindet, wo er auch hingehört. Die Entwicklung der Mannschaft ist gut und ich denke, dass wir bis zur WM eine schlagkräftige Truppe beisammen haben werden.“

Morgen findet der Finalbewerb des Nordic Combined Triples statt. Die 40 besten Athleten von heute müssen einen Sprung und 15 Kilometer auf der Loipe absolvieren. 

***Zeitplan:***

Sonntag, 31.1.2021
11.30 Uhr: Probedurchgang HS 109
12.12 Uhr: Wertungsdurchgang HS 109
15.30 Uhr: Langlauf 15km

ÖSV-ADLER IM GESCHLAGENEN FELD

Beim ersten Einzelbewerb der Skispringer in Willingen konnte das Team von Cheftrainer Andreas Widhölzl nicht um die Spitzenplätze mitmischen. Bester Österreicher wurde Philipp Aschenwald auf Rang 14. Der Sieg ging an den norwegischen Saisondominator Halvor Egner Granerud. 

Nicht nach Wunsch lief es am heutigen Tag für die ÖSV-Adler in Willingen. Nachdem sich alle sieben Österreicher in der gestrigen Qualifikation für den Hauptbewerb qualifizieren konnten, gelang es im Wettkampf nicht in die Top 10 zu springen. Bester Athlet aus dem österreichischen Team war Philipp Aschendwald, der nach Sprüngen auf 133,5 und 132,5 Meter den 14. Rang belegte.

„Es war ein schwieriger Wettkampf und man musste voll bei der Sache sein, um gute Sprünge zeigen zu können. Ganz zufrieden bin ich natürlich noch nicht und es zieht sich, dass ich richtig in Form komme. Ich weiß, dass ich viel mehr draufhabe, aber die Devise lautet Step-by-Step. Mein Gefühl sagt mir, dass nicht viel fehlt zu den richtig guten Sprüngen und da gilt es weiterzuarbeiten.“

Philipp Aschenwald

Direkt hinter Aschenwald wurde Daniel Huber als 15. zweitbester Österreicher. Der Salzburger lang zur Halbzeit mit einem Sprung auf 125 Meter nur an 26. Stelle und konnte sich mit einem starken zweiten Durchgang (142,5m) noch um elf Ränge verbessern.

„Mein erster Durchgang hat sich sogar besser angefühlt als der zweite, jedoch machen die Bedingungen auf dieser großen Schanze sehr viel aus. Der Wind hat ständig gedreht und das hat die Sache heute richtig schwer gemacht. Insgesamt war der heutige Tag dennoch eine Steigerung zur Qualifikation und daher hoffe ich, dass es morgen noch besser läuft.“

Daniel Huber

Für Michael Hayböck und Stefan Kraft verlief der Wettkampf nicht nach Wunsch. Hayböck musste sich nach zwei Sprüngen auf 128 Meter mit dem 21. Platz zufrieden geben und Kraft wurde mit Sprüngen auf 123 und 129 Meter 23.

ERGEBNIS

Morgen Sonntag steht in Willingen ab 16:15 Uhr ein zweiter Einzelbewerb auf dem Programm. ORF1 überträgt das Springen live.

LANGLAUF: STADLOBER 20. IN FALUN

Teresa Stadlober, die am Montag ihren 28. Geburtstag feiert, konnte nur am Anfang mithalten. Bei Hälfte des Rennens musste sie die Spitzengruppe ziehen lassen und beendete das Rennen als 20. mit einem Rückstand von +45,1 sec auf die Siegerin. Für die Radstädterin, die morgen Sonntag in die Heimat reist, beginnt nächste Woche die Vorbereitung für die Weltmeisterschaft.

Beim Herren Massenstartrennen waren keine Österreicher am Start. Der für den WSV Ramsau am Dachstein startende Mika Vermeulen, trat gestern noch, aufgrund seiner Rückenprobleme, die Heimreise in seine Wahlheimat Lillehammer (NOR) an. Morgen bei den Sprintbewerben, starten aus dem österreichischen Team, die Steirerin Lisa Unterweger, Tobias Habenicht (K), Michael Föttinger (S) und der Tiroler Benjamin Moser.

Teresa Stadlober: „ Im Gegensatz zu gestern, bin ich mit den heutigen Rennen nicht unzufrieden, da ich mich ganz gut gefühlt habe und am Beginn auch mithalten konnte. Auf dieser doch eher leichteren Runde, verlor ich in den Abfahrten dann immer wieder den Anschluss und das zumachen kostete einfach Kraft. Am Ende hatte ich dann noch Probleme mit einer Linse, die sich durch die Kälte irgendwie beschlagen hatte. Nun freue ich mich auf einige ruhige Tage zu Hause und werde mich dann in aller Ruhe auf die Weltmeisterschaft vorbereiten.“

Programm

Sonntag, 31.01., Sprint klassische Technik 13:30 Uhr

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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