Skibergsteigen: Zehn ÖSV Athleten beim Weltcup in der Schweiz

Zweites Weltcup Wochenende im Skibergsteigen in Verbier (SUI)

Das Österreichische Nationalteam entsendet 10 Athletinnen und Athleten und rechnet mit Erfolgen an den beiden Renntagen.

Der Schweizer Skiort Verbier (Val de Bagnes) wird am kommenden Wochenende die zweite Station des ISMF Weltcups für die weltbesten Athletinnen und Athleten im Skibergsteigen sein. Am Freitag, 29.1.2021 wird das Vertical Race ausgetragen, am Sonntag, 31.1.2021 folgt das Individual Race. Abwechslungsreiche Strecken inmitten einer einzigartigen Bergkulisse versprechen ein großartiges Rennwochenende in Verbier, wo bereits 2015 die Weltmeisterschaft im Skibergsteigen stattgefunden hat.

Knapp über 130 Athletinnen und Athleten starten in den jeweiligen Bewerben. Schnelle 655 Höhenmeter, direkt von Ortszentrum weg, werden dabei im Vertical Race am Freitag gelaufen. Im Individual Race am Sonntag sind 1.700 Höhenmeter, verteilt auf vier Aufstiege mit drei Tagepassagen und vier Abfahrten, zu bewältigen.

Die Österreichische Nationalmannschaft des ÖSV ist mit 10 Athletinnen und Athleten, die sich mit der internationalen Konkurrenz messen werden, vor Ort.

HerrenKlasseBundesland DamenKlasseBundesland
Jakob HerrmannSeniorSBG Theresa KoberSeniorSBG
Daniel ZuggSeniorVLBG Stephanie KröllSeniorT
Christian HoffmannSenior   
Daniel GanahlSeniorVLBG   
Christof HochenwarterSeniorKTN   
Andreas MayerU20T   
Paul VerbnjakU20KTN   
Nils OberauerU20STMK   

Top10 Plätze sind von den ÖSV Athletinnen und Athleten anvisiert und in Reichweite

Mit Jakob Herrmann, Daniel Ganahl, Daniel Zugg und Stephanie Kröll sind die frisch gekrönten Österreichischen Staatsmeister am kommenden Wochenende in der Schweiz am Start.

Für Jakob Herrmann ist es dabei in dieser Saison sein erster internationaler Einsatz, nach seiner verletzungsbedingten Pause durch einen Ellbogenbruch im November: „Ich bin top motiviert für beide Bewerbe und möchte mein Ziel, unter die Top10 zu gelangen auf jeden Fall erreichen. Nach der Staatsmeisterschaft jetzt im Jänner habe ich gesehen, dass ich wieder fit bin, denn wenngleich ich im Ellbogen ab und zu noch leichte Schwierigkeiten im Beugen und Strecken habe, so spüre ich keinerlei Schmerzen, die beeinträchtigen könnten.“

Für den Vorarlberger Daniel Zugg ist es nun bereits das zweite Weltcup Rennwochenende in dieser Saison. Er feierte nach einer langen Verletzungspause bereits im Dezember in Italien sein Comeback und schaffte dabei gleich einen Top10 Platz im Sprint. Dementsprechend hoch ist die Motivation, das gute Ergebnis zu wiederholen: „Nach der Staatsmeisterschaft habe ich mein Training und die Regeneration noch einmal an die nun folgenden Weltcup Rennen angepasst. Ich fühle mit hervorragend und hoffe die guten Ergebnisse wiederholen zu können.“

Große Erwartungen in der Nachwuchsklasse

Ein Kandidat für einen Spitzenplatz in den Jugendklassen ist auch der erst 20-jährige Nachwuchsathlet Paul Verbnjak aus Kärnten. Beim Weltcup-Auftakt im Dezember hat er das Vertical Race für sich entschieden und auch bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Jänner den Titel geholt. Dementsprechend hoch ist die Motivation, diese Leistungen am kommenden Wochenende zu wiederholen.

Vor allem in die Nachwuchsathleten setzt dabei auch ÖSV-Spartenleiter Georg Wörter hohe Erwartungen, der sein 10-köpfiges Team mit drei weiteren Betreuern begleiten wird.

Strenge COVID-19 Maßnahmen durch den internationalen Verband ISMF

Die ISMF weist darauf hin, dass die Rennen in voller Übereinstimmung mit den Anti-Covid-Maßnahmen durchgeführt werden und dass jede Person, die an der Veranstaltung teilnimmt, die Verpflichtung hat, einen entsprechenden COVID-19-Test zu absolvieren, um die Sicherheit aller Anwesenden zu gewährleisten.

Die ÖSV-Skibergsteiger sind top motiviert für das zweite Weltcupwochenende in dieser Saison.
Bild: Josef Gruber
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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