SCHLADMING: SCHWARZ GEWINNT NIGHTRACE

Marco Schwarz holt sich den Sieg beim Slalom-Klassiker auf der Planai in Schladming. Der Kärntner konnte sich überlegen vor den beiden Franzosen Clement Noel (+0,68 Sek.) und Alexis Pinurault (+0,82 Sek.) durchsetzen. Manuel Feller schied als Halbzeitführender aus. Zweitbester Österreicher wurde Adrian Pertl auf Rang zehn. 

Im ersten Lauf erwischte Marco Schwarz keine optimale Linie und lag als Sechster auf Lauerposition zu den Podestplätzen. Im entscheidenden zweiten Durchgang nahm der Kärntner dann volles Risiko und zeigte einen wahren Traumlauf auf dem Zielhang der Planai. Mit der zweitschnellsten Laufzeit katapultierte sich der 25-Jährige auf den ersten Platz und sicherte sich damit seinen vierten Weltcupsieg. Schwarz bleibt somit die Konstanz in Person: In den bisherigen sieben Saisonslaloms konnte „Blacky“ sechsmal auf das Podest fahren.

„Ich habe im zweiten Durchgang voll attackiert und wusste, dass die Anderen auch volles Risiko gehen werden. Das ist mir sehr gut aufgegangen, aber es ist auch sehr schade für meine Teamkollegen, denen ich es richtig gegönnt hätte. Es macht richtig Spaß hier Rennen zu fahren, vor allem wenn es so gut funktioniert. Als Slalom Läufer Schladming zu gewinnen ist eines der größten Sachen und es ist für mich unbeschreiblich.“

Marco Schwarz

Adrian Pertl, der nach Lauf eins auf Rang zwölf lag, zeigte auch im zweiten Durchgang eine starke Leistung und hatte am Ende 1,78 Sekunden Rückstand auf Schwarz. Der 24-jährige Kärntner konnte sich mit Rang zehn über sein viertes Top 10 Ergebnis in seiner Karriere freuen.

„Der zweite Lauf war nicht schlecht, aber noch nicht ganz gut. Die Platzierung ist aber absolut ok, auch wenn ich noch weiter dran arbeiten muss. Ich freue mich schon auf die Rennen in Chamonix, dort ist es letztes Jahr sehr gut für mich gelaufen.“

Adrian Pertl

Als dritter ÖSV-Läufer konnte Johannes Strolz Punkte holen. Der Vorarlberger lag nach dem ersten Lauf auf Rang 24 und konnte sich kann eines starken zweiten Durchgangs noch auf Platz 18 verbessern. Der 28-Jährige holte damit zum dritten Mal in dieser Saison Weltcuppunkte.

Unglücklich verlief das Rennen für die restlichen Österreicher. Fabio Gstrein konnte sich nach einem Steher nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Christian Hirschbühl und Marc Digruber schieden im ersten Lauf aus. Die beiden aussichtsreichen ÖSV-Athleten Manuel Feller, Führender zur Halbzeit, und Michael Matt, Rang drei nach Lauf eins, schieden beide in der Entscheidung aus.

ERGEBNIS

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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