ÖSV – Wintersportsplitter/Alpin: KRIECHMAYR GEWINNT SUPER-G IN KITZ

Vincent Kriechmayr konnte sich beim Super-G auf der Streif den Sieg holen. Der Oberösterreicher verwies den Schweizer Marco Odermatt (+0,12 Sek.) und Teamkollegen Matthias Mayer (+0,55 Sek.) auf die Plätze. Für Kriechmayr war es der siebente Weltcupsieg, sein erster in Kitzbühel. Mit vier Athleten in den Top 7 konnte der ÖSV ein starkes Mannschaftsergebnis feiern. 

Kriechmayr, der mit Startnummer fünf ins Rennen ging, nahm volles Risiko und erwischte eine nahezu perfekte Linie. Nach den beiden enttäuschenden Abfahrten konnte der Oberösterreicher im heutigen Rennen zurückschlagen und sicherte sich seinen ersten Sieg in Kitzbühel sowie seine zweite Gams. Bislang stand für den 29-Jährigen im Super-G ein vierter Platz im Jahr 2019 als bestes Resultat zu Buche.

„Mit dem heutigen Tag bin ich natürlich sehr sehr zufrieden. Ich hatte die beiden Abfahrten noch im Hinterkopf, habe alles riskiert und mit meiner Fahrt bin ich sehr happy. Es ist ein schöner Sieg und eine große Genugtuung nach den letzten Tagen.“

Vincent Kriechmayr

Zweitbester Österreicher wurde Matthias Mayer, der Dritter wurde und sich damit zum fünften Mal in Serie in Kitzbühel auf das Podest fahren konnte. Bis auf einen Fehler bei der Anfahrt auf die Hausbergkante zeigte der Kärntner erneut eine starke Fahrt und konnte sich damit seine insgesamt neunte Kitz-Gams sichern.

„Ich habe mir heute etwas schwergetan und habe oben einen schweren Fehler gemacht. Dass es trotzdem für den dritten Platz gereicht hat überrascht mich ehrlich gesagt ein wenig. Natürlich bin sehr zufrieden damit und dass ich die letzten fünf Rennen hier in Kitz auf das Podest fahren konnte macht mich schon stolz.“

Matthias Mayer

Mit Startnummer eins ging Christian Walder ins Rennen und der Kärntner zeigte einen starken Lauf ohne gröbere Fehler. Am Ende konnte sich der Drittplatzierte von Val d‘Isere mit Platz fünf (+0,70 Sek.) über sein drittbestes Weltcupergebnis freuen. In Kitzbühel kam der 29-Jährige bislang über Rang 14 im Super-G 2018 nicht hinaus. Im Ziel zeigte sich Walder entsprechend zufrieden:

„Es war wie immer: Der Super-G funktioniert und die Abfahrt nicht. Ich habe am Start gewusst, dass ich eine gute Form habe und habe versucht von oben bis unten voll zu attackieren, das ist mir gut gelungen. Mit meiner Leistung und der Platzierung bin ich sehr zufrieden.“

Christian Walder

Mit der hohen Startnummer 32 gelang Stefan Babinsky noch der Sprung in die Top 10. Der Steirer zeigte eine starke Fahrt und schwang mit 1,19 Sekunden Rücktand im Ziel ab. Rang sieben bedeutet das beste Weltcupergebnis für den 24-Jährigen.

Der gestrige Zehnte Daniel Hemetsberger zeigte auch im heutigen Super-G eine starke Leistung und fuhr mit 1,75 Sekunden Rückstand auf Rang 16. Für Max Franz verlief das Rennen nicht nach Wunsch. Die Fahrt des Kärntners war von einigen Fehlern geprägt und somit reichte es am Ende nur für den 20. Platz (+2,02 Sek.). Hannes Reichelt belegte den 29. Rang (+2,30 Sek.) und Daniel Danklmaier musste sich mit Platz 35 begnügen (+3,37 Sek.). Raphael Haaser schied leider aus.

ERGEBNIS

Bereits morgen Dienstag geht es im Weltcup mit dem Slalom-Klassiker in Schladming weiter. Der erste Durchgang beginnt um 17:45 Uhr, die Entscheidung fällt ab 20:45 Uhr. ORF1 überträgt das Rennen live.

Claudia Riegler und Lukas Mathies feiern Siege im Europacup

Die Salzburgerin Claudia Riegler und der Vorarlberger Lukas Mathies haben am Sonntag Siege bei stark besetzten Europacup-Parallelslaloms in Davos (SUI) gefeiert! Riegler setzte sich im großen Finale der Damen gegen die amtierende PSL-Weltmeisterin Julie Zogg durch und verwies im Endklassement nicht weniger als sechs Schweizerinnen auf die Plätze zwei bis sieben.

„Ich habe im großen Finale einen perfekten Lauf erwischt. Das war auch notwendig, um Julie Zogg zu bezwingen, die im Weltcup zu den schnellsten Fahrerinnen im Parallelslalom zählt“, sagte Claudia Riegler, die sich in Davos über ihren zweiten Sieg im Europacup freuen durfte. Ihren Premierenerfolg auf dieser Ebene hatte die 47-jährige Flachauerin im Dezember 2005 in St. Petersburg (RUS) gefeiert!

Im ersten Parallelslalom am Samstag war es für Riegler in der Schweiz noch nicht nach Wunsch gelaufen. Nach zwei Fehlern in der Qualifikation musste sich die Salzburgerin mit Rang 28 begnügen. „Beim Europacup-Wochenende in Davos ist es für mich gleich gelaufen wie zuletzt beim Weltcup in Bad Gastein. Dort war der Einzelbewerb mit meinem Sturz im Achtelfinale auch zum Vergessen, dafür habe ich am zweiten Tag mit Andi (Prommegger, Anm.) den Teambewerb gewonnen“, so Riegler.

Bei den Herren führte Lukas Mathies am Sonntag einen ÖSV-Doppelsieg vor dem Steirer Arvid Auner an. In der ersten Konkurrenz war der 29-jährige Vorarlberger hinter dem US-Amerikaner Cody Winters bereits Zweiter geworden, Auner hatte in diesem Rennen Rang fünf belegt. „Mit diesen Resultaten im Gepäck fliege ich jetzt mit viel Selbstvertrauen zum Weltcup-Parallelslalom am kommenden Wochenende in Moskau“, betonte Lukas Mathies.

Logo: ÖSV

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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