ÖSV – Wintersportsplitter/Nordisch: Schisprung Damen – Kramer Dritte in Ljubno (SLO)



Nach dem gestrigen dritten Rang im Teambewerb gab es auch am Sonntag im Einzelbewerb  einen dritten Platz durch Marita Kramer für die Österreicherinnen. Der Sieg ging an Eirin Maria Kvandal (NOR), in ihrem erst zweiten Weltcup-Start, vor der Slowenin Ema Klinec. 

Marita Kramer sicherte sich, wie zuvor im Teambewerb, den dritten Rang im Einzelspringen in Ljubno (SLO). Nach einem Sprung auf 84,5 Meter, lag die Salzburgerin nach dem ersten Durchgang auf Rang vier. Im zweiten Durchgang schaffte sie mit einem Satz auf 88,5 Metern den Sprung auf das Podest. Ihr fehlten heute 6,1 Punkte auf den Sieg.

Chiara Hölzl sprang nach Anlaufverkürzung im ersten Durchgang auf 73 Meter, durfte aber ihren Sprung nach einem Defekt der Ampel wiederholen und reihte sich zur Halbzeit mit 79,5 Metern auf Rang 16 ein, verlor aber im zweiten Durchgang mit einem Satz auf 76 Meter an Boden und rutschte auf den 23. Rang zurück. 

Insgesamt landeten drei Österreicherinnen in den Top 10, die 22-jährige Sophie Sorschag erzielte mit Rang neun ihre bisher beste Weltcup-Platzierung. Der nächste Weltcup findet am 30. und 31. Jänner in Titisee-Neustadt (GER) statt. 

***Stimmen***

Marita Kramer: „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Wettkampf. Es war nicht die einfachste Schanze für mich, im Probedurchgang habe ich zeigen können, was ich mir vorgenommen habe und im Wettkampf war ich ein bisschen gierig, aber im Großen und Ganzen waren es gute Sprünge. Es waren Steigerungen zu erkennen und ich denke, damit kann ich zufrieden nach Hause fahren.“  
 
Harald Rodlauer: „Mit dem dritten Platz von Marita Kramer und den weiteren Top-10 Plätzen von Daniela Iraschko-Stolz und Sophie Sorschag bin ich sehr zufrieden. Es war ein schwieriger Wettkampf heute, es war nicht einfach zu springen, ich denke in Summe war das Wochenende erfolgreich für uns und wir sehen sehr positiv in die Zukunft. Wir wissen, dass wir Athletinnen haben, die im Moment nicht an ihr Leistungsvermögen herankommen, daran werden wir arbeiten und in Zukunft verbessern. Im Großen und Ganzen können wir mit dem Wochenende sehr zufrieden sein mit dem Wochenende.“ 

***Ergebnis***
https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=JP&raceid=5832

Biathlon: Simon Eder als Achter erneut in den Top-Ten



Zum Abschluss der Bewerbe in Antholz (ITA) stand für die Herren ein Massenstart-Rennen auf dem Programm. Der Sieg ging dabei in überlegener Manier an den Gesamtweltcup-Führenden Johannes Thingnes Boe. Der Norweger setzte sich mit einer Strafrunde und einer eindrucksvollen Performance auf der Loipe mit 31,3 Sekunden Vorsprung souverän gegen Quentin Fillon Maillet durch. Hinter dem zweitplatzierten Franzosen, der zweimal in die Strafrunde musste, landete mit einem Schussfehler der slowenische Routinier Jakov Fak (+44,2 sec.) auf Platz drei.

Bester Österreicher war heute Simon Eder. Der Salzburger hielt sich lange im absoluten Spitzenfeld, musste insgesamt nur zweimal in die Strafrunde und konnte sich am Ende als Achter (+57,8 sec.) erneut in den Top-Ten klassieren. Auch David Komatz zeigte eine ansprechende Performance. Der Steirer musste nur einmal in die Strafrunde und belegte am Ende Rang 16 (+1:30,1 min.). Felix Leitner landete mit fünf Fehlern am Schießstand auf Rang 29 (+3:25,3 min.).


STIMMEN:

Simon Eder (Achter): „Ich war heute wieder nah dran am Podium. Ein knapper Fehler am Schluss war aber leider zu viel, die Freude über die aktuelle Laufform überwiegt jedoch eindeutig. Es taugt mir einfach, dass ich vorne mitlaufen konnte. Das war mein bester Tag hier in Antholz. Ich hatte bisher wirklich mit der Höhenlage zu kämpfen, aber das war heute wie weggeblasen. Am Schießstand war ich wieder voll konzentriert, wie ich es auch von den letzten Stationen gewohnt war. Insofern ist der Fehler beim letzten Schießen ein wenig schade. Die Scheibe wäre eigentlich eindeutig groß genug gewesen, aber ich freue mich, wenn ich mit der Spitze mitlaufen kann.“

David Komatz (Rang 16): „Ich bin mit zweimal null bei den Liegendschießen gut in das Rennen gestartet und konnte dann immer mit der Führungsgruppe mitlaufen. Beim ersten Stehendschießen ist dann der letzte Schuss knapp danebengegangen, was ein wenig schade war, weil ansonsten wäre ich auf einer sehr aussichtsreichen Position hinausgelaufen. Zum Schluss wollte ich unbedingt alle Scheiben treffen und das ist mir gelungen. Jetzt freue ich mich aber wirklich auf ein paar Tage Pause.“


ÖSV-Damen belegen Rang zwölf

Beim Staffel-Rennen der Damen sicherte sich die Mannschaft aus Russland den Sieg. Das Quartett Evgeniya Pavlova, Tatiana Akimova, Svetlana Mironova und Uliana Kaisheva setzte sich am Ende mit neun Nachladern und 11 Sekunden Vorsprung gegen das Team aus Deutschland durch. Den dritten Platz belegte die Mannschaft aus Frankreich.

Österreich in der Formation Dunja Zdouc, Christina Rieder, Lisa Hauser und Katharina Innerhofer belegte mit zwölf Nachladern und zwei Strafrunden am Ende Rang zwölf (+3:32,9 min.).

Nordische Kombination: Mario Seidl als bester Österreicher in Lahti auf Platz 13



Im heutigen Einzelwettkampf in Lahti (FIN) wird Mario Seidl als bester Österreicher 13. Der Sieg geht an den Japaner Akito Watabe vor Jarl Magnus Riiber (+10,8sek) und Ryota Yamamoto (+25,1sek). Mit Lukas Greiderer und Lukas Klapfer auf den Plätzen 17 und 20 landen zwei weitere ÖSV-Athleten in den Top 20.

Dass Mario Seidl auf der Schanze so langsam wieder in Fahrt kommt, stellte der Salzburger heute erneut unter Beweis. Eine Weite von 123,5 Meter bescherte ihm den zwischenzeitlichen 7. Gesamtrang. Seidl startete mit 59 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Japaner Ryota Yamamoto ins Rennen. Die weiteren ÖSV-Athleten verpassten die Top Ten im Springen, zweitbester ÖSV-Athlet wurde Lukas Greiderer als 14. Sein Rücksand betrug allerdings schon 1min 41sek auf die Spitze.

Im Langlaufrennen hielten sich Seidl und Greiderer lange in der gleichen Verfolgergruppe. Nach und nach wurde die Gruppe jedoch auseinander gerissen und sowohl Seidl als auch Greiderer verloren den Anschluss zur Spitze der Gruppe. Schlussendlich resultierenden für die beiden die Plätze 13 und 17. 

***Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:***
20. Lukas Klapfer
22. Thomas Jöbstl 
25. Martin Fritz
40. Marc-Luis Rainer

***Stimmen:***

***Mario Seidl:*** „Es war ein sehr solider Wettkampf. Auf der Schanze habe ich einen guten Job gemacht und mir dadurch eine gute Ausgangsposition verschaffen können. Im Rennen habe ich dann versucht, so lange wie möglich mit der schnellen Gruppe mitzugehen und das ist mir auch gut gelungen. Ich merke, dass mein Körper immer besser in Schuss kommt und ich denke, dass heuer schon noch einiges möglich ist. Lahti verlasse ich, sportlich gesehen, mit einem guten Gefühl. Der Vorfall mit Berni Gruber ist uns natürlich alle nahe gegangen, da fällt es schwer, bei sich zu bleiben und sich auf den Wettkampf zu fokussieren. Wir waren gestern noch gemeinsam auslaufen und haben uns über sein Comeback gefreut. Anschließend fingen die Beschwerden bei ihm an. Einfach nur brutal, ich hoffe für ihn, dass er bald wieder ganz gesund wird.“

Das Team fliegt morgen Montag zurück nach Österreich, um am Mittwoch bereits wieder zum nächsten Weltcup nach Seefeld weiter zu reisen. Mit dem Nordic Combined Triple erwartet die nordischen Allrounder kommendes Wochenende eines der Saisonhighlights.

Continentalcup Eisenerz – Hirner und Orter erneut am Podest



Auch im letzten von drei Wettkämpfen beim Heim-Continentalcup in Eisenerz gab es zwei Podiumsplatzierungen für den ÖSV.

Bei den Damen landete Lisa Hirner auf dem starken zweiten Platz. Sie musste sich nur Gyda Westvold Hansen aus Norwegen geschlagen geben, die mit ihrem dritten Sieg in Folge in Eisenerz groß aufzeigte. Am Vortag stand Lisa Hirner ebenso schon als Dritte am Podest. Das gute Ergebnis wurde durch einen fünften Platz von Sigrun Kleinrath sowie gute Ergebnisse der übrigen ÖSV-Starterinnen unterstrichen. Hervorzuheben ist hier der elfte Platz von Annalena Slamik (bestes CoC-Ergebnis bisher) sowie die Leistung der beiden jüngsten Athletinnen Laura Pletz und Anja Rathgeb, die mit Platz 20 und 27 ebenso den Sprung in die Punkteränge schafften.

***Damen-Cheftrainer Bernhard Aicher:*** „Wir haben das Wochenende gesehen, dass wir auf der Schanze noch Luft nach oben haben. Daran werden wir jetzt die nächste Zeit arbeiten. Läuferisch sind die Mädels richtig gut drauf und haben einen guten Job gemacht. Mannschaftlich bin ich mit dem Wochenende zufrieden, vor allem die jüngeren Athletinnen haben sich gut präsentiert.“

Bei den Herren landete Philipp Orter als bester Österreicher erneut auf dem dritten Platz, nachdem der Kärntner bereits die Konkurrenzen am Freitag und Samstag als Dritter beendete. Mit Manuel Einkemmer schaffte ein weiterer ÖSV-Athlet den Sprung in den Top 5. Der Sieger vom Vortag, Stefan Rettenegger, ließ heute aus, um seine Kräfte für die kommenden Rennen zu schonen.

Kraft Fünfter in Lahti (FIN)


Beim Einzelbewerb der Skispringer im finnischen Lahti wurde Stefan Kraft am Sonntag auf Rang fünf bester Österreicher. Der Salzburger konnte sich nach Rang sieben im ersten Durchgang mit einem Sprung auf 127 Meter noch um zwei Plätze verbessern. Der Sieg ging an den Norweger Robert Johansson.

Michael Hayböck schaffte als Achter ebenfalls den Sprung in die Top 10. Philipp Aschenwald belegte den 14. Platz und Daniel Huber musste sich im heutigen Wettkampf mit Rang 17 begnügen. Die nächsten Weltcup-Bewerbe finden in Willigen (GER) statt, wo am 30. und 31. Jänner jeweils ein Einzelwettkampf auf dem Programm stehen. 

***Stimmen***

Stefan Kraft: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf, obwohl meine Sprünge jetzt keine Raketen waren. Dennoch waren alle meine Sprünge sehr stabil, auf einem hohen Niveau und ich bin mit meinem fünften Platz sehr zufrieden. Die zehn Tage Ruhe mit Training und Therapie haben sehr gutgetan und es geht mir sehr gut. Ich freue mich schon richtig auf Willingen.“

Michael Hayböck: „Der erste Durchgang war sehr befreiend für mich, weil es mir wieder besser aufgegangen ist. Auch den zweiten Sprung habe ich nicht so schlecht empfunden und insgesamt gesehen habe ich mich wieder rehabilitiert vom gestrigen Tag. Ich muss geduldig bleiben und vielleicht gelingt mir dann eine Häufung an richtig guten Sprüngen.“

Philipp Aschenwald: „Meine Sprünge waren gestern deutlich besser und da konnte ich heute leider nicht ganz anschließen. Natürlich ist noch Luft nach oben und jetzt freue ich mich schon auf die große Schanze in Willingen.“

Daniel Huber: „Ich habe mir das gesamte Wochenende über schwergetan. Es ist alles extrem eng beisammen, aber wenn du die Absprungkante nicht ganz erwischst, dann ist es schwer vorne mitzumischen. Grundsätzlich bin ich jedoch von Tag zu Tag besser in Schuss gekommen und das werde ich mitnehmen.“

***Ergebnis***
https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=JP&raceid=5800

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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