ÖSV – Wintersportsplitter/Alpin: KEIN TOP-10 PLATZ FÜR DIE SPEEDDAMEN

Die zweite Abfahrt in Crans Montana (SUI) verlief nicht nach Wunsch. Keine ÖSV-Speeddame konnte einen Platz unter den Top-10 erreichen, beste Österreicherin wurde Ricarda Haaser als 12. Der Sieg ging, wie schon gestern, an die Italienienerin Sofia Goggia, vor der Lokalmatadorin Lara Gut-Behrami und Elena Curtoni (ITA). 

Bis dato ist Crans Montana kein guter Boden in diesem Jahr. Gestern wurde Mirjam Puchner wurde gestern als Achte beste Österreicherin und heute platzierte sich Ricarda Haaser auf dem 12. Rang. Für sie ist dies das beste Abfahrtsergebnis in dieser Saison. Nach den Platzierungen 34, 37, 22 und 13, ist ein klarer Aufwärtstrend bei der Tirolerin zu erkennen.

„Ich denke, es war wieder eine gute Fahrt, die kleinen Wischer braucht es nicht, dann geht es sicher noch ein bisschen schneller. Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Fahrt heute zufrieden. Ich fühle mich sicher, treffe die Schwünge zum Großteil ziemlich gut und das gibt einen Sicherheit. So kann man auch einen direktere Linie fahren und man weiß, man ist vorne mit dabei.“ Ricarda Haaser

Tamara Tippler wurde als zweitbeste Österreicherin 17. Nach ihren starken Leistungen und dem Podestplatz in St. Anton war die Steirerin mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Kurz vor dem Ziel passierte ihr noch ein großer Fehler – dementsprechend enttäuscht zeigt sich Tippler im Ziel.

„Ich habe so abgebremst, als wäre das Ziel weiter oben gewesen – so gewinnt man nichts. Man sieht bei den Italienerinnen, man muss sich am Limit bewegen, ich habe das heute versucht, aber ich war immer 4 Meter hinten nach, die Ski waren vor mir und so kann man nie richtig einen Speed aufbauen. Ich kann es besser, heute habe ich es nicht so erwischt, nichts desto trotz hilft es nichts, wenn ich noch mehr darüber nachdenke, abhacken und nach vorne schauen.“ Tamara Tippler

Die weiteren Österreicherinnen landete im abgeschlagenen Feld:

18. Mirjam Puchner, 20. Michaela Heider (sie fuhr mit Startnummer 42 auf diesen Platz), 21. Sabrina Maier, 23. Ariane Rädler, 28. Nadine Fest, 29. Christine Scheyer, 32. Rosina Schneeberger, 33. Stephanie Venier und 42. Ramona Siebenhofer

ENDERGEBNIS

Ski Cross: Katrin Ofner schrammt als Vierte in Idre Fjäll knapp am Podest vorbei


*** Sandro Siebenhofer holt als Achter sein bestes Weltcupresultat ***

Katrin Ofner ist am Samstag beim zweiten von drei Weltcuprennen in dieser Woche im schwedischen Idre Fjäll knapp am Podest vorbeigeschrammt! Die 30-jährige Steirerin, die kurz vor Weihnachten in Val Thorens (FRA) ihren ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, landete im großen Finale hinter den beiden Französinnen Alizee Baron und Marielle Berger Sabbatel sowie der Schweizerin Fanny Smith auf Platz vier. Bei den Herren belegte der Steirer Sandro Siebenhofer als Vierter des kleinen Finales den achten Gesamtrang und durfte sich damit über sein bestes Weltcupresultat freuen. Der Niederösterreicher Johannes Aujesky fuhr als Neunter das dritte Top-Ten-Ergebnis für das ÖSV-Team heraus.

Katrin Ofner zog als jeweils Zweite in ihrem Viertel- und Halbfinallauf in das große Finale ein. Dort ließ die Steirerin in der Startsektion einige Meter auf ihre Konkurrentinnen liegen, die sie in weiterer Folge nicht mehr wettmachen konnte. „Ich bin im großen Finale zwar noch gut aus dem Startgate gekommen, doch dann habe ich es verabsäumt, etwas mehr zu pushen, um mich als Zweite oder Dritte einreihen zu können. In Summe bin ich mit meiner Leistung trotzdem zufrieden. Mit Training und Qualifikation haben wir heute fünf Läufe auf diesem anspruchsvollen Kurs absolviert – und das bei einer Laufzeit von mehr als 1:20 Minuten. Das ist ganz schön reingegangen“, sagte Katrin Ofner.

Sandro Siebenhofer hat mit Rang acht nicht nur sein bestes Weltcupresultat, sondern auch Selbstvertrauen für die kommenden Bewerbe geholt. „Dieses Rennen hat mir gezeigt, dass ich ganz vorne mitmischen kann. Das gibt mir viel Auftrieb für die bevorstehenden Aufgaben. Schade war nur, dass ich im kleinen Finale durch eine unglückliche Rennsituation zurückgefallen bin und den Anschluss nicht mehr herstellen konnte. Jetzt gilt es, für den morgigen Bewerb gut zu regenerieren, um das Optimum herausholen zu können“, meinte Sandro Siebenhofer.

Neben dem neuntplatzierten Johannes Aujesky erreichte auch der Oberösterreicher Johannes Rohrweck (13.) das Viertelfinale. Für den Steirer Robert Winkler (25.), der in der Qualifikation Zweitschnellster gewesen war, kam im Achtelfinale das Aus. Der Oberösterreicher Daniel Traxler (33.), der Vorarlberger Frederic Berthold (35.) und der Salzburger Adam Kappacher (38.) verpassten den Einzug ins 32er-Finale. Der Niederösterreicher Tristan Takats musste wegen Rückenproblemen auf einen Start verzichten.

*** Das weitere Programm beim Skicross-Weltcup in Idre Fjäll (SWE): ***

Sonntag, 24. Jänner 2021:
10.45 Uhr: Pre-Heats Herren und Damen
13.00 Uhr: Finale der Top-32-Herren und Top-16-Damen (3. Rennen)

Jakob Dusek im ersten Valmalenco-Rennen als Fünfter bester Österreicher



*** Beste Weltcupresultate für David Pickl und Pia Zerkhold ***

Mit drei Top-Ten-Platzierungen sind die rot-weiß-roten Snowboardcrosser am Samstag in Valmalenco (ITA) in die Weltcupsaison gestartet! Bei den Herren landete der Niederösterreicher Jakob Dusek als Gewinner des kleinen Finales als bester Österreicher auf Rang fünf. Der Steirer David Pickl durfte sich als Sechster ebenso über sein bestes Weltcupresultat freuen wie bei den Damen die Niederösterreicherin Pia Zerkhold, die Achte wurde.

Für den amtierenden SBX-Weltcupsieger Alessandro Hämmerle (13.) kam im Viertelfinale das Aus, nachdem er die anspruchsvolle Startsektion nicht optimal erwischt hatte. Für den Wiener Lukas Pachner (17.) und den Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner (29.) war in der Auftaktrunde Endstation. Der Niederländer Glenn de Blois feierte vor dem Kanadier Eliot Grondin und dem Italiener Lorenzo Sommariva einen Überraschungssieg. Bei den Damen setzte sich Michela Moioli (ITA) vor Faye Gulini (USA) und Eva Samkova (CZE) durch.

„Im Halbfinale habe ich in der Startsektion einen kleinen Fehler gemacht, der eine große Auswirkung hatte. Ansonsten war ich sehr zufrieden, wie ich heute gefahren bin, daher bin ich über diesen fünften Platz auch glücklich“, bilanzierte Jakob Dusek.

„Nachdem ich im Achtelfinale weitergekommen bin, ist viel Druck von mir abgefallen. Danach bin ich speziell aus dem Startgate heraus immer schneller geworden. Im Halbfinale ist es sehr eng zugegangen. Da hätte ich vielleicht etwas mehr Risiko nehmen müssen, um noch nach vorne zu kommen, aber gesamt gesehen war das ein Top-Rennen für mich“, meinte David Pickl.

Pia Zerkhold setzte ihre gute Vorstellung aus der Qualifikation, in der sie ebenfalls Achte geworden war, mit dem Laufsieg im Viertelfinale fort. Danach meisterte die 22-jährige Niederösterreicherin die Startsektion nicht mehr ganz so sauber wie in der Auftaktrunde, mit Platz acht setzte Zerkhold dennoch ein Ausrufezeichen. „Nachdem es im Viertelfinale so gut geklappt hat, wollte ich weiter attackieren, doch dann bin ich nicht mehr so gut durch die Startsektion gekommen. Nervös war ich nicht, aber vielleicht wollte ich zu viel, und es haben sich deshalb Fehler eingeschlichen“, sagte Pia Zerkhold.

*** Das weitere Programm beim SBX-Weltcup in Valmalenco (Änderungen vorbehalten): ***

Sonntag, 24. Jänner 2021:
14.00 Uhr: Finale der Top-32-Herren und Top-16-Damen (2. Rennen)

TV-Hinweis:
Die ORF-TVthek überträgt das SBX-Weltcuprennen in Valmalenco am Sonntag (24.01.) ab 13.55 Uhr LIVE! ORF SPORT+ zeigt ab 20.15 Uhr eine Zusammenfassung.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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