Wechselhaftes Wetter am Kitzbühel-Wochenende

ZAMG betreut Hahnenkamm-Rennen seit 2004 mit Spezial-Prognosen und Wetterstationen entlang der Strecke.

Das Hahnenkamm-Wochenende bringt wechselhaftes Wetter. „Nach aktuellem Stand der Prognose ist es am Freitag föhnig und freundlich. Anfängliche Wolken werden zur Abfahrt hin weniger, und es hat zarte Plusgrade entlang der Strecke“, sagt Manfred Bauer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „In der Nacht auf Samstag zieht eine Kaltfront auf und es schneit. Am Samstag Vormittag zieht die Störung wahrscheinlich ab, die Wolken lockern aber eher erst am Nachmittag auf. Im Ziel hat es 2 Grad. Der Sonntag dürfte die nächsten Wolken bringen, anfänglicher Schneefall sollte aber zum Super-G hin abklingen, dazu leicht frostig.“

Spezial-Prognosen für Veranstalter und Rennteams

Die ZAMG und der Kitzbüheler Ski Club arbeiten seit 2004 erfolgreich zusammen. Jeweils ab Ende Dezember liefert die ZAMG Innsbruck den Organisatoren täglich Prognosen für die unterschiedlichen Streckenabschnitte, um eine optimale Präparierung der Piste zu ermöglichen. In der Rennwoche finden mehrmals täglich Wetterbriefings mit den Veranstaltern statt und Prognosen gehen dann auch an die Rennteams.

Wetterstationen an Mausefalle, Seidlalm und Hausbergkante

Bereits im Herbst wurden drei zusätzliche Wetterstationen entlang der Streif errichtet. Während der Rennen sind die Temperaturen, aber auch die Windmessungen relevant, um die Sicherheit der Fahrer bei den weiten Sprüngen zu garantieren. Diese zusätzlichen Wetterstationen stehen an der Mausefalle (1605 Meter Seehöhe), beim Seidlalm-Sprung (1258 m) und an der Hausbergkante (1032 m). Dazu kommen die dauerhaften ZAMG-Messstellen Hahnenkamm-Ehrenbachhöhe (1794m) und Kitzbühel-Ort (772 m).

Keine Einschränkungen durch COVID-19

Die Sicherheitsmaßnahmen um COVID-19 bringen keine Einschränkungen in der Wetterberatung. „Wir betreuen die Hahnenkamm-Rennen wie jedes Jahr direkt aus unserer Vorhersagezentrale in Innsbruck, mit Telefon- und heuer auch mit Onlinekonferenzen“, sagt Manfred Bauer, „daher wirken sich die COVID-19-Maßnahmen auf die Wetterbriefings kaum aus.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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