Luchs-Rettung: Land richtet ExpertInnengruppe ein

Die Grüne Initiative zur Rettung der Luchse führte heute zu einem erfreulichen Beschluss im Landtag: Einstimmig beschloss das Landesparlament die Stellungnahme der Landesregierung, wonach noch im ersten Quartal eine ExpertInnengruppe eingerichtet wird, die die Möglichkeiten für das Land Steiermark aufarbeiten wird.

„Um eine gesunde österreichische Luchspopulation zu etablieren, braucht es eine möglichst breite genetische Basis und damit eine Vernetzung der Einzelpopulationen. Insbesondere sind große zusammenhängende Waldgebiete prinzipiell als Luchslebensraum zu werten. Die nördlichen Kalkalpen zwischen Wienerwald und Salzkammergut bieten diesbezüglich ein hervorragendes Luchshabitat mit einem sehr guten Beutetierbestand. Luchse nutzen die alpine Landschaft von den Talböden bis in den Bereich der Waldgrenze. Der Ostalpenraum, mit insgesamt niedereren Erhebungen und einem höheren Bewaldungsanteil, bietet vergleichsweise besonders günstige Lebensraumbedingungen“, heißt es in der Regierungsstellungahme.

Die Zeit drängt: Wir haben jetzt die einmalige Chance mit dem Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich gemeinsam mit dem Nationalpark Gesäuse in der Steiermark und dem Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich ein ökologisch vernetztes Gebiet im Alpenraum zu schaffen, das dem Luchs einen sehr gut geeigneten Lebensraum bietet“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Lambert Schönleitner, der die Initiative gestartet hatte.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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