Gute Nachricht zum Wochenstart: Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor: Sanierung macht Wohnen leistbarer und ökologischer

Der Gebäudesektor ist neben dem Verkehr und der Industrie einer der bedeutendsten Treibhausgas-Emittenten. In der Steiermark ist er für rund 16% der Emissionen verantwortlich. 1990 zählten die Pro-Kopf-Emissionen in der Steiermark im Bundesländervergleich noch zu den höchsten. Durch die konsequenten Anstrengungen im Bereich des Wohnbaus hat die Steiermark nunmehr – gemeinsam mit Kärnten und Wien – die niedrigsten Treibhausgas-Emissionen im Gebäudebereich. Trotz dieser guten Entwicklung ist eine weitere Reduktion durch Gebäudesanierungen eine wesentliche Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel und zur Erfüllung der klimapolitischen Ziele. Ein wesentlicher Fokus von Wohnbaulandesrat Hans Seitinger liegt daher auf den Sanierungsförderungen des Landes.

In der Steiermark werden jährlich rund 7.000 Wohneinheiten saniert und gefördert. Vor allem thermisch-energetische Sanierungsmaßnahmen können zu enormen Einsparungen beim Energiebedarf führen. So liegt der durchschnittliche Heizwärmebedarf im geförderten Bereich nach einer Sanierung unter 50 kWh/m²/Jahr. Bei einem steirischen Studentenwohnheim konnte unlängst im Zuge einer vom Land geförderten Sanierung diese Energiekennzahl von 200 sogar auf unter 30 gesenkt werden, was einer Reduktion von mehr als 85 % entspricht. „Sanierungsmaßnahmen erhöhen die Wohnqualität wesentlich und senken darüber hinaus die Energiekosten. Das macht Wohnen leistbarer und schützt das Klima“, erläutert Wohnbaulandesrat Hans Seitinger.

Energiekennzahl:

Die Energiekennzahl gibt Informationen zur energetischen Gebäudequalität an. Wesentliche Energiekennzahl ist der Heizwärmebedarf, der in Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter Bruttogeschossfläche und Jahr angegeben wird. Ein Liter Heizöl entspricht rund 10 kWh.

Landesrat Hans Seitinger (©Lebensressort/Streibl)
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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