Virus-Mutation: Aufruf zu freiwilligen und kostenlosen PCR-Testungen in den betroffenen Gemeinden Bad Mitterndorf/Tauplitz, Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee


(Graz, am 15.1.2021).- Nach den Verdachtsfällen auf die Coronavirus-Mutation wird nun die Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden Bad Aussee, Altaussee, Grundlsee und Bad Mitterndorf/Tauplitz aufgerufen, sich vorsorglich mittels kostenlosem PCR-Test (Mund-Rachen-Abstrich) auf das Coronavirus testen zu lassen. Die dafür vorgesehenen Teststationen werden vom Roten Kreuz betrieben und befinden sich an den Standorten Bad Aussee mit vier Testspuren (Kur & Congresshaus, Kurhausplatz 144), Bad Mitterndorf mit zwei Testspuren (Grimminghalle, Bad Mitterndorf 350) und Tauplitz mit ebenfalls zwei Testspuren (Dorfsaal, Tauplitz 260).Die Standorte sind dafür am Samstag, 16.1.2021 von 10 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 17.1.2021 von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Die Anmeldung zur freiwilligen Testung ist ab heute 17 Uhr möglich und erfolgt über die Externe Verknüpfung Anmeldeplattform des Bundes sowie die Telefonhotline 0800/220330. Dieses Testangebot steht aufgrund der besonderen Situation ausschließlich der Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden zur Verfügung, Personen aus anderen Gemeinden werden ersucht auch weiterhin die kostenlosen Antigen-Schnellteststationen des Bundesheeres zu kontaktieren. Es wird dringend angeraten sich für einen Termin anzumelden, nicht angemeldete Personen müssen mit entsprechenden Wartezeiten rechnen.Nach der Testabnahme werden die Proben an das Labor übermittelt und die Bürgerinnen und Bürger über das Testergebnis per SMS informiert. Bei einem positiven Testergebnis werden die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich von der Behörde kontaktiert und die Kontaktpersonennachverfolgung beginnt. Da es sich bei diesem Screening nicht um Antigen-Tests, sondern PCR-Tests handelt, ist mit Wartezeiten von 48 Stunden bis zur Ergebnisübermittlung zu rechnen. Im Falle einer positiven PCR-Testung wird die Probe zur näheren Analyse an die AGES weitergeleitet um zu prüfen, ob die britische Mutationsvariante vorliegt.Die Landessanitätsdirektion kann mittlerweile einen Fall bestätigen, wo die britische Virusmutation labormäßig durch die AGES nachgewiesen wurde. Bei weiteren acht Fällen handelt es sich nach wie vor um Verdachtsfälle, die einer näheren Abklärung durch die AGES bedürfen.

 „Nach dem Bekanntwerden der ersten Fälle der Virusmutation in der Steiermark, ist die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden aufgerufen, vorsorglich das kostenlose PCR-Testangebot anzunehmen“, sagen Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß und Soziallandesrätin Doris Kampus und betonen: „Es gilt auf Nummer sicher zu gehen und keine Zeit zu verlieren, um die Verbreitung schnellstmöglich einzudämmen und Infektionsketten zu durchbrechen.“„Das Rote Kreuz hat die drei Teststationen kurzfristig aufgestellt und hofft, dass viele Menschen der beiden betroffenen Gemeinden dieses Angebot in Anspruch nehmen und damit auch einen Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Virusstamms leisten“, Peter Hansak, Landesrettungskommandant des Roten Kreuzes Steiermark.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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