Lawinenabgang mit tödlichem Ausgang. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Sankt Peter am Kammersberg, Bezirk Murau.– Eine 58-Jährige wurde bei einem Lawinenabgang Freitagmittag, 15. Jänner 2021, getötet.

Die 57-Jährige aus dem Bezirk Murau unternahm gemeinsam mit ihrem 58 Jahre alten Ehemann eine Skitour im Bereich Greim/Hangler Öfen. Gegen 13:00 Uhr wurden die beiden von einer Lawine erfasst und verschüttet. Der Mann konnte sich befreien und setzte telefonisch die Rettungskette in Gang. Die Frau konnte von der Besatzung des Polizeihubschraubers nur mehr tot geborgen werden, ihr leicht verletzte Ehemann wurde vom Rettungshubschrauber in das LKH Judenburg geflogen.   

Raub angezeigt

Graz, Bezirk Andritz. – Ein 17-Jähriger zeigt bei der Polizei an, dass er Freitagabend, 15. Jänner 2021, von vier Unbekannten beraubt worden sei. Über etwaige Verletzungen des 17-Jährigen ist noch nichts bekannt. 

Der 17-jährige Grazer zeigte um 19:15 Uhr bei der Polizeiinspektion Andritz an, dass er gegen 18:40 Uhr vor einem Mehrparteienhaus am Schöckelbachweg bei einem Spaziergang von den vier Unbekannten mit Faustschlägen attackiert worden sei. Dabei seien ihm auch mehrere hundert Euro, welche er lose in seiner Jackentasche eingesteckt gehabt hatte, geraubt worden. Bei zwei der Täter habe es sich laut Angaben des Anzeigers um Bekannte von Bekannten gehandelt, diese seien namentlich aber nicht bekannt. 

Betreffend des geraubten Geldes gab der Anzeiger an, dass er fast dieselbe Summe einem Freund schulde. Diese wolle das entliehene Geld in Kürze zurückhaben. Der 17-Jährige begab sich nach dem Vorfall in das LKH Graz, eine Verletzungsanzeige liegt noch nicht auf. Weitere Erhebungen sind notwendig und werden vom Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Graz geführt.   

Verdacht des Sozialleistungsbetrugs

Leibnitz. – Ein 70-Jähriger steht im Verdacht, durch falsche Angaben widerrechtlich Sozialleistungen bezogen zu haben.

Der 70-jährige Pensionist steht im Verdacht, in den Zeiträumen 2010 bis 2011 und 2017 bis Ende April 2020 eine Ausgleichszulage von der Pensionsversicherungsanstalt bezogen zu haben. Dazu gab er bei der Antragstellung an, mit seiner Gattin im gemeinsamen Haushalt gelebt zu haben. Tatsächlich dürfte sich seine Ehefrau zu den genannten Zeitpunkten im Ausland aufgehalten haben. Der Pensionsversicherungsanstalt dürfte dadurch ein Schaden von über 20.000 Euro entstanden sein.

Der 70-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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