Vogel – Nistkästen – Arbeiten für den Winter im Stübl!

Unsere gefiederten Mitbewohnern sollen wir nicht nur über den Winter mit artgerechtem Futter unterstützen, sondern auch im Frühjahr, wenn alles wieder neu erwacht: Nisthilfen sind gefragt!

Einige Tipps und Anregungen zum Bau eines Nistkasten:

Das Holz soll unbehandelt sein (nicht gestrichen), günstig wäre Lärche oder Fichte! Die Maße, laut Plan, richten sich nach der Stärke der Bretter! Es wird von 24 mm Brettern ausgegangen. Der Boden soll mit ca. 8 – 9  Löchern mit einem Durchmesser von 6Millimetern versehen werden, um eine gute Belüftung zu haben! Das Dach kann, um die Lebendauer zu verlängern, mit einer Dachpappe versehen werden!

            Das Einflugloch ist für Meisen 25 mm Durchmesser und im oberen Drittel des Nistkastens anzusetzen. Keine Anflugstecken verwenden, das erhöht die Gefahr von Nesträubern, die sich dadurch besser zum Anflugloch vorzuarbeiten können!

Die Nisthilfe soll in Richtung Süd / Ost montiert werden, dadurch gibt es die wichtige Morgenbestrahlung und bei der Mittagssonne den ebenso wichtigen Schatten! Sollte die Nisthilfe am Baum montiert werden, kann man darunter einige Tannen oder Fichtenreisig zum Schutz vor Katzen anbringen!

Zu beachten ist auch, dass die Nistkästen alle Jahre (Herbst) gereinigt werden müssen, d.h. der vordere Teil wird so gemacht, dass man ihn nach vorne aufklappen kann. So kann man die Nisthilfe dann einfach vom letzten Nestbau säubern! Wichtig ist, dass man Handschuhe und einen Mund-Nasenschutz trägt, außerdem wäre eine Stilspachtel von Vorteil!

Somit haben sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unser heimischen Vogelwelt beigetragen und die Vögel werden es ihnen mit einem Vogelgesang danken!

Mit freundlichen Grüßen – OEL Baumann Günther

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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