Bad Ischl ist nicht Ischgl

Auch in großen Blättern passieren Fehler. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet e vor einigen Tagen in einem Artikel darüber, dass der österreichische „Hotspot“ für Corona im März (gemeint ist Ischgl) 2024 Europäische Kulturhauptstadt sein werde (verwechselt mit Bad Ischl), um sich anschließend über die Sinnhaftigkeit der Vergabe dieses Prädikats an eine 14.000 Einwohner zählende Stadt auseinander zu setzen.. In der Online – Ausgabe ist der Artikel nicht mehr vorhanden.

Der Artikel hat jedenfalls für gehörige Ischler Aufregung gesorgt.

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Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Comments

  1. Wie der Sendung „Oberösterreich heute“ gegen Ende des Jahres 2020 zu entnehmen war (), stolperte das doch im ganzen deutschen Sprachraum angesehene Medium „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, kurz „FAZ“, über eine fatale Verwechslung. In einem Beitrag am 29. Dezember des vergangenen Jahres wurde der fast weltweit bekannte, ehemals kaiserliche und mondäne Kurort Bad Ischl im Salzkammergut „als Corona-Hochburg der ersten Stunde“ mit dem von Schickimicki-Après-Ski-Partys abgedroschenen Skiort Ischgl in Tirol verwechselt. Im Prinzip verhielt sich die FAZ damit nicht anders wie die bürgerliche Gesellschaft der USA, die Österreich bzw. Austria immer wieder mit Australien in einen Topf wirft und glaubt, dass sich unser Alpenland der Kängurus nicht mehr erwehren kann.
    Mit dieser Verwechslung leistete sich dieses Tagblatt einen unverzeihlichen Fauxpas, weil es in den Lesern den Verdacht erweckt, dass nämlich Bad Ischl der Ort allen Übels sei, der das Corona-Virus dereinst im März nach halb Europa versendet hatte.

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