ÖSV – Wintersportsplitter: DOPPELSIEG AUF DER STELVIO

Beim letzten Weltcuprennen im Jahr 2020 gelang den ÖSV-Herren der erste Sieg in dieser Saison. Matthias Mayer konnte sich beim Abfahrtsklassiker in Bormio in einem Hundertstelkrimi vor seinem Teamkollegen Vincent Kriechmayr durchsetzen (+0,04 Sek.). Dritter wurde Urs Kryenbühl aus der Schweiz (+0,06 Sek.).

Matthias Mayer, der im gestrigen Super-G nicht über Rang zehn hinauskam, zeigte am heutigen Tag, bei optimalen Bedingungen, einen Traumlauf und konnte sich um vier Hundertstel durchsetzen. Der Kärntner feierte damit seinen zehnten Weltcupsieg, den ersten auf der Stelvio in Bormio. Dem 30-Jährigen gelang zudem der erste ÖSV-Sieg im Weltcupwinter 2020/2021.

„Die Erleichterung ist natürlich sehr groß, weil die Saison für mich nicht optimal gestartet ist. Es waren oft kleine Fehler dabei, so auch gestern im Super-G. Ich habe heute wieder mein Bestes gegeben und es hat geklappt. Das Selbstvertrauen für die Klassiker in Wengen und Kitzbühel ist dadurch natürlich gestärkt.“

Matthias Mayer

Der Zweitplatzierte des Super-G, Vincent Kriechmayr, konnte auch heute seine starke Form bestätigen und ging mit einem hervorragenden Lauf zwischenzeitlich in Führung, welche wenig später nur von Mayer noch unterboten werden konnte. In einem wahren Hundertstelkrimi blieb Kriechmayr 0,02 Sekunden vor dem Drittplatzierten Urs Kryenbühl (SUI) und 0,04 Sekunden hinter Mayer. Der 29-jährige Oberösterreicher fuhr damit zum 17. Mal in seiner Karriere auf ein Weltcuppodest.

„Es war heute vom Gefühl her wesentlich angenehmer zu fahren als im Training, daher war es auch so ein enges Rennen. Die vier Hundertstel sind vielleicht zwischen der vorletzten und der letzten Zwischenzeit zu finden, dort bin ich zu rund gefahren. Der Lauf war aber sehr gut und ich bin voll zufrieden.“

Vincent Kriechmayr

Auch abgesehen vom Doppeltriumph präsentierte sich das ÖSV-Team stark. Max Franz belegte als drittbester Österreicher den 13. Platz (+0,96 Sek.). Daniel Hemetsberger konnte mit Startnummer 42 noch auf den 22. Rang fahren (+1,59 Sek.) und sich damit unmittelbar vor Otmar Striedinger platzieren, der 24. wurde (+1,81 Sek.). Mit Christopher Neumayer auf dem 28. Platz (+2,15 Sek.) konnten sich insgesamt gleich sechs ÖSV-Athleten Weltcuppunkte sichern.

ERGEBNIS

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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