Verkehrsunfall mit Personenschaden – aktuelle steirische Polizeimeldungen

Anger, Bezirk Weiz. – Am Montagnachmittag, 21. Dezember 2020, stießen zwei Pkw im Kreuzungsbereich LB-72/L-409 frontal zusammen. Alle Insassen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in Krankenhäuser eingeliefert.

Gegen 15.00 Uhr fuhr ein 71-Jähriger aus dem Bezirk Weiz mit seinem Pkw auf der LB-72 in Richtung Weiz. Zur selben Zeit lenkte ein 80-jähriger Weizer seinen Pkw (besetzt mit einer 82-jährigen Weizerin) in Richtung Birkfeld und wollte im Kreuzungsbereich LB-72/L-409 nach links in Richtung Oberfeistritz abbiegen. Dabei dürfte er den Pkw des 71-Jährigen übersehen haben und beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Der Rettungsdienst transportierte alle Unfallbeteiligten mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Landeskrankenhäuser Weiz und Hartberg. Die Feuerwehr Oberfeistritz war mit rund 20 Einsatzkräften zur Bergung der Fahrzeuge vor Ort.

Nachtrag zur Presseaussendung Nr. 3 v. 18.12.2020: Tödlicher Verkehrsunfall

Frau identifiziert

Graz, Bezirk Gries. – Wie berichtet, wurde eine vorerst unbekannte Frau vergangenen Freitag, 18. Dezember 2020, von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt. Nun steht die Identität der Frau fest.

Bei der verunglückten Frau handelt es sich um eine 85-jährige Grazerin. Die Tochter der Frau hatte sich bei der Polizei gemeldet, woraufhin die 85-Jährige nun identifiziert werden konnte. Der Lkw-Lenker (50) dürfte die Frau beim Verlassen des Parkplatzes übersehen haben, als diese offenbar gerade die Fahrbahn überquerte. Der Mann wird nach Abschluss der Erhebungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr an die Staatsanwaltschaft angezeigt.

Tödlicher Verkehrsunfall: Hinweise erbeten

Graz, Bezirk Gries. – Freitagfrüh, 18. Dezember 2020, wurde eine bislang unbekannte Frau in der Elisabethinergasse von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt. Sie starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei bittet um Hinweise.

Gegen 07.35 Uhr beabsichtigte ein 50-jähriger Lkw-Lenker aus dem Bezirk Weiz den im Innenhof gelegene Parkplatz eines Supermarktes zu verlassen. Dabei erfasste er beim Abbiegen nach links in die Elisabethinergasse (Richtung Annenstraße) eine Fußgängerin. Als der 50-Jährige dies bemerkte, hielt er sein Fahrzeug an. Für die ältere Dame kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand laufender Ermittlungen. Ein Alkotest mit dem Lkw-Lenker verlief negativ. Die Identität der Frau konnte bislang allerdings nicht geklärt werden, nachdem sie keinerlei Dokumente bzw. Ausweise bei sich trug. Die Dame kann wie folgt beschrieben werden: Frau, etwa 80 Jahre alt; bekleidet mit einer olivfarbenen Wollhaube, einer lila-grün gemusterten Daunenjacke, einer blauen Stoffhose und einem blauen Halstuch sowie braunen Halbschuhen; sie führte einen leeren Einkaufstrolley mit sich;

Hinweise zur Identität der Frau sowie Zeugen des Verkehrsunfalles werden ersucht, sich unter 059133/65-4110 bei der Verkehrsinspektion Graz I zu melden.

Die Elisabethinergasse war für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen Annenstraße und Josef-Huber-Gasse bis etwa 10.45 Uhr gesperrt.

Nachtrag zur Presseaussendung Nr. 1 vom 17.11.2020 „Polizei warnt vor falschen Polizisten“. –

Neuerliche Warnung vor Betrugsmasche

Graz, Steiermark.  Die Polizei warnt vor den kommenden Feiertagen erneut vor der Betrugsmasche der „falschen Polizisten“. In der Steiermark sind seit November 2020 über 100 solcher Fälle bekannt.

Ein tatverdächtiger Betrüger, ein 35-jähriger türkischer Staatsangehöriger gegen den bereits ein europäischer Haftbefehl aufrecht ist, sucht im Telefonbuch nach Vornamen, die auf Senioren schließen lassen. Er ruft anschließend mit einer verfälschten österreichischen Nummer an und gibt sich als Polizist aus. Der Betrüger erläutert den Opfern glaubwürdig, dass Trickbetrüger hinter ihrem Ersparten her sind, da die Polizei eine Liste mit möglichen Opfern gefunden hätte (im Zuge einer Festnahme, einer Durchsuchung etc.). Zur Sicherung oder Registrierung würden Polizisten vorbeikommen und die Wertsachen verwahren. Noch während dem Telefonat mit den Opfern kommen Komplizen des Mannes, geben sich als Polizisten aus, nehmen Wertgegenstände (Geld, Schmuck etc.) an sich und verschwinden.

Die Polizei ersucht; Sensibilisieren Sie ihre Angehörigen, ihre Freunde und Nachbarn. Sprechen Sie mit Personen aus ihrem Umfeld und machen Sie alle auf diese Betrugsmasche aufmerksam.

Polizei warnt vor „falschen Polizisten“

Steiermark.- Seit dem 27. Oktober 2020 treten unbekannte Täter telefonisch mit Personen in Kontakt und geben sich als Polizisten oder Kriminalbeamte aus. Die Polizei warnt eindringlich vor diesen Tätern, welche angeben, Ermittlungen zu Einbruchsdiebstählen in der Nähe des Wohnortes zu führen.

Das Landeskriminalamt Steiermark verzeichnet einen Anstieg an solchen Telefonanrufen. Diese können aufgrund des Vorgehensweise durchaus als Vorbereitungshandlungen zu sogenannten Trickbetrügereien, Einbruchsdiebstählen oder Betrugshandlungen eingestuft werden.

Die Vorgehensweise der Täter ist dabei immer dieselbe und läuft sinngemäß mit folgendem Wortlaut ab: „In Ihrer Nähe hat sich ein Einbruchsdiebstahl ereignet. Haben Sie Informationen dazu? Haben Sie Gold, Schmuck oder sonstige Wertgegenstände zuhause?“.

Präventionstipps:

  • Brechen Sie solche Telefonate sofort ab!
  • Tätigen Sie keine Rückrufe bei entsprechenden Anrufnummern!
  • Stimmen Sie keinesfalls persönlichen Treffen zu!
  • Geben Sie keine sensiblen Daten bekannt, insbesondere Auskünfte zu Wertgegenständen!
  • Melden Sie verdächtige Anrufe der nächstgelegenen Polizeidienststelle!

Das Landeskriminalamt Steiermark bittet um zweckdienliche Hinweise. Opfer einer möglichen Straftat mögen sich bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle oder unter der Notrufnummer 133 melden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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