Red Bulls vor Weihnachten mit schwerer Doppelrunde in Ungarn

Mario Huber: „Brauchen wieder so eine starke Leistung wie in Villach“

Salzburg, 19. Dezember 2020 | Der EC Red Bull Salzburg gastiert in der bet-at-home ICE Hockey League in den letzten zwei Spielen vor Weihnachten in Ungarn und bestreitet die beiden Auswärtsspiele des Grunddurchgangs gegen Hydro Fehérvár AV19 am kommenden Montag und Dienstag direkt nacheinander. Die Red Bulls stellen sich ob der jüngsten Performance der Ungarn auf zwei schwere Spiele ein, wollen aber möglichst viele Punkte aus Székesfehérvár mitnehmen. 

Es war ein Charaktersieg, den Salzburgs Head Coach Matt McIlvane seiner Mannschaft beim gestrigen 3:1-Auswärtserfolg gegen EC GRAND Immo VSV bescheinigte. Mit einem stark dezimierten Kader, der nicht nur acht rekonvaleszente Ausfälle verkraften muss, sondern darüber hinaus auch etliche Red Bull Hockey Rookies aus Österreich und Deutschland, die entweder bei der U20-Weltmeisterschaft in Kanada im Einsatz sind oder wegen medizinisch-präventiver Maßnahmen fehlen, nicht aufstellen kann, schlugen die Salzburger mit beherztem Spiel eine Villacher Mannschaft, die nach ihrem jüngsten Sieg in Wien gerade Aufwind verspürt hat. 

„Wir haben in Villach als Mannschaft solide gespielt, hart gearbeitet und die nötigen Tore gemacht“, analysierte Mario Huber nüchtern, der in der Partie auch seinen ersten Saisontreffer feierte. Mit Blick auf die nächsten zwei Spiele meint er: „Die Ungarn sind heuer richtig gut drauf, da brauchen wir mindestens wieder so eine Leistung wie gestern in Villach.“ 

Tatsächlich hat die Mannschaft des finnischen Head Coaches Antti Karhula zuletzt mit vier Siegen in Folge Selbstvertrauen getankt und kann mit breiter Brust in die beiden Heimspiele gehen. Die wichtigsten Protagonisten wie Colton Hargrove und Janos Hari, beiden halten bei neun Toren, sowie Csanad Erdely (8 Tore) und Alexander Petan (7 Tore) sollte man besonders im Auge haben, wenn gleich bei den Ungarn alle vier Linien Tore schießen. 

Auch Salzburgs Head Coach Matt McIlvane zeigt Respekt vor den Ungarn: „Wir haben erst vor zwei Wochen gegen sie gespielt und kennen sie daher gut. Sie haben einige der besten Offensivspieler der Liga, spielen auch in der Defensive aggressiv nach vorn und gehören zu den drei Top-Teams der Liga. Wir erwarten einen wirklich starken Gegner.“ 

Die Red Bulls sind sich dennoch ihrer eigenen Stärken bewusst und wollen trotz eines ausgedünnten Kaders wieder als kämpferische Einheit agieren. Eine gute Figur mit dem Versprechen auf mehr machten gestern auch der jüngste Neuzugang David McIntyre, der schon knapp vor seinem ersten Treffer stand, sowie die jungen deutschen Akademie-Stürmer Julian Lutz (16 Jahre) und Danjo Leonhardt (18 Jahre), alle drei haben erst gestern mit den Red Bulls in der ICE Hockey League debütiert. Matt McIlvane wird auch in Ungarn auf diese Mannschaft vertrauen. 

Die beiden Hinspiele in Salzburg gingen übrigens mit 5:3 (27.11.) und 4:3 (1.12.) an die Red Bulls. Am Sonntag gibt es noch ein kurzes Training in der Salzburger Eisarena und danach steigt die Mannschaft in den Bus nach Székesfehérvár. Beide Spiele werden auf Live.ice.hockey gezeigt. 

bet-at-home ICE Hockey League
Hydro Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg 
Mo, 21.12.2020; Székesfehérvár, 19:15 Uhr
Di, 22.12.2020; Székesfehérvár, 19:15 Uhr   

Die nächsten Spiele der Red Bulls

Mo, 21.12.20 | Hydro Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg | 19:15 | Live.ice.hockey
Di, 22.12.20 | Hydro Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg | 19:15 | Live.ice.hockey
Sa, 26.12.20 | HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg | 19:45 
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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