Im dritten e-Rennen wartet die Champs-Élysées

Was bei der Tour de France seit 1975 die berühmte Schlussetappe ist, wird auch für das dritte Rennen der eCycling League Austria der Schauplatz sein. Denn beim dritten Stopp der Serie geht es durch das virtuelle Paris. 56,3 Kilometer und 264 Höhenmeter warten beim Lutece Express am kommenden Samstag auf Österreichs Rollensportler.

Nur wenige Jahre nachdem Joe Dassin die Pariser Prachtstraße besang, begann auch das wohl berühmteste Radrennen der Welt, diese bei der traditionellen Schlussetappe der Tour de France zu befahren. Seitdem ist der Sprint auf der breiten Allee zwischen Triumphbogen und Place de la Concorde zu einem Wahrzeichen des Radsports geworden.

Dieses wird am Samstag ab 10:10 Uhr auch von den Teilnehmern der eLiga in Österreich befahren. Denn in der virtuellen Welt von ZWIFT, der Online-Plattform für Österreichs einziger eSport-Serie im Radsport, ist die Pariser Prachtstraße im Rennen Lutece Express zu befahren. Auf dem eher flacheren Kurs werden vor allem im Finale die stärksten Watttreter gefragt sein.

Im finalen Rennen des Jahres 2020, die Serie wird dann am 16. Jänner 2021 fortgesetzt, gilt es vor allem die Sieger der ersten beiden Stopps zu bezwingen. Bei der zweiten Austragung der Liga waren bislang Stefan Kirchmair (Kirchmair e-Cycling) und Katharina Machner (La Musette Radunion) noch nicht zu schlagen. Vielleicht können bei den Männern Felix Ritzinger (WSA KTM Graz) oder Moran Vermeulen (Felbermayr – Simplon – Wels), die zuletzt bei der ersten e-Weltmeisterschaft die rot-weiß-roten Farben vertraten, den Schwung aus dem WM-Rennen mitnehmen. Auch der Deutsche Jonas Rapp, Teamkollege und Sprintanfahrer vom neuen Weltmeister Jason Osborne, wird für das heimische Team Hrinkow Advarics Cycleang wieder am Start stehen in Österreich.

©Zwift

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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