Weltcupauftakt der Skibergsteiger in Italien

Das österreichische Skibergsteiger-Nationalteam entsendet zehn Athletinnen und Athleten und rechnet mit Erfolgen beim Sprint- und Verticalbewerb.

Kommendes Wochenende, am 19. und 20. Dezember 2020, werden die ÖSV Skibergsteiger in Ponte di Legno (ITA), nahe dem Tonale Pass zwischen Trentino und Lombardei, beim ersten ISMF Weltcup der aktuellen Saison um Top-Platzierungen kämpfen. Während die Durchführung vor wenigen Wochen noch unklar war, hat das erfahrene Team des LGC Rennens Adamello Ski Raid allen Widrigkeiten zum Trotz ein vollständiges Rennwochenende vorbereitet. Am Samstag, 19.12.2020, wird der Weltcup mit einem Sprint Rennen bei Flutlicht eröffnet. Am Sonntag, 20.12.2020, startet um 10:00 Uhr das Vertical Rennen von der Corno d’Aola Talstation.

Nach Qualifikationsrennen am vergangenen Wochenende haben der ÖSV die Kontingente der Athletinnen und Athleten bekannt gegeben, die sich beim ersten Weltcup messen werden:

Herren:Damen:
Brandner-Egger Alexander (SBG)Ganahl Daniel (VBG)Hoffmann Christian (OÖ)Mayer Andreas (Tirol)Oberauer Nils (STMK)Tritscher Julian (STMK)Verbnjak Paul (KTN)Zugg Daniel (VBG)Dreier Sarah (SBG)Kober Theresa (SBG)

Die beiden Nationalteam-Athleten Jakob Herrmann (SBG) und Armin Höfl (STMK) können leider auf Grund ihrer Verletzungen nicht an den Start gehen.

Zugg und Brandner-Egger rechnen sich Chancen im Sprint aus

Gleich am ersten Tag rechnen sich der Vorarlberger Daniel Zugg und der Salzburger Alexander Brandner-Egger gute Chancen aus: „In den letzten Wochen haben wir in unserer Spezialdisziplin, dem Sprint, sehr gut trainieren können. Wenn alles klappt, und mit etwas Glück, können wir es sogar ins große Finale schaffen”, so Zugg, für den es nach einer langen Verletzungspause das Comeback in den Weltcup ist.

Ebenfalls für beide Bewerbe haben sich die Salzburgerin Theresa Kober und der Vorarlberger Daniel Ganahl qualifiziert. Sarah Dreier (SBG) und Christian Hoffmann (OÖ) werden nur beim Vertical am Sonntag an der Startlinie stehen.

Die Nachwuchstalente Verbnjak und Mayer haben ebenfalls große Erwartungen

Berechtigt gute Chancen rechnen sich in der Klasse U20 die beiden HSZ-Athleten Paul Verbnjak (KTN) und Andreas Mayer (Tirol) aus. Beide zählen in ihrer Klasse zu den Jahrgang Ältesten und dürfen sich mir ihrer bereits mehrjährigen Weltcup Erfahrung berechtigt Hoffnungen auf einen Podestplatz machen.

Erstmals im Weltcup mit dabei sind die beiden Steirer Nils Oberauer und Julian Tritscher. Die beiden Nachwuchshoffnungen werden, genauso wie Verbnjak und Mayer, an beiden Tagen im Einsatz sein.

Strenge COVID-19 Maßnahmen durch den internationalen Verband ISMF

Die ISMF weist darauf hin, dass die Rennen in voller Übereinstimmung mit den Anti-Covid- Maßnahmen durchgeführt werden und dass jede Person, die an der Veranstaltung teilnimmt, die Verpflichtung hat, einen entsprechenden COVID-19-Test zu absolvieren, um die Sicherheit aller Anwesenden zu gewährleisten. Pierre Dupont, Vizepräsident der ISMF, sagt: „Wir sind überzeugt, dass die Veranstaltung des Adamello Weltcups ein großartiger Start in eine vielversprechende Rennsaison sein wird. Alle haben hart gearbeitet, um einen sicheren Rahmen für die Athleten, die Teams und die vielen freiwilligen Helfer zu schaffen.“

Bild:
Josef Gruber

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at