Steirische Naturbahnrodler fiebern Rennen auf Heimbahn auf der Winterleiten entgegen

Saisonstart steht bevor
Der eigentliche Saisonauftakt für die Naturbahnrodler in Kühtai musste witterungsbedingt abgesagt werden. Nun starten die Athleten vom 16. bis19. Dezember in die neue Weltcupsaison. Und die Mitglieder des Österreichischen Nationalteams gehören wieder zu den Favoriten in einem Winter, die mit der Weltmeisterschaft ab 7. Februar 2021 auf der Grantaubahn in Umhausen ihren Höhepunkt haben wird.
„Wir trainieren jetzt seit einigen Wochen auf Eis, und es schaut recht gut aus. Alle Fahrer und Fahrerinnen sind fit und haben einen guten Zug auf der Rodel. Natürlich streben wir wieder sportliche Erfolge an. Oberste Prämisse ist es aber, angesichts der Corona-Pandemie gesund durch die Saison zu kommen. Wir haben dafür jedenfalls alle nötigen Vorkehrungen getroffen“, sagt Sportdirektor Gerald Kammerlander.
Stimmen der Athleten:
Michael Scheikl (Stm.): „Ich freue mich natürlich, dass wir zum Weltcupstart auf meiner Heimbahn fahren. In den vergangenen Jahren haben die Ergebnisse hier immer gepasst. Auch in diesem Winter möchte ich von Anfang an um die Podestplätze mitkämpfen. Die WM im Februar ist natürlich ein Highlight, aber ich schaue trotzdem eher in Richtung Gesamtweltcup. Super ist, dass gerade mit Thomas Kammerlander ein brutal starker Fahrer in unserem Team ist, mit dem ich mich ständig messen und matchen kann.“
Christian Schopf (Stm.): „Ich gehe ohne jeglichen Druck in die Saison. Schritt für Schritt möchte ich näher an unsere Spitzenfahrer Thomas Kammerlander und Michael Scheikl heran kommen und die Zeitabstände verkürzen. Natürlich ist dann auch die WM in Umhausen ein Ziel. Bis zur vorigen Saison war die Grantaubahn nicht gerade eine Lieblingsstrecke von mir. Der damals letzte Lauf hat aber gezeigt, dass auch für mich dort viel möglich ist.“
Michelle Diepold (Stm.): „Ich habe in die neue Saison hohe Erwartungen. Schon meine Heimbahn auf der Winterleiten liegt mir sehr gut, vor allem der obere Teil taugt mir extrem. Super war, dass wir dort zuletzt trotz warmer Temperaturen trainieren dürfen haben. Viel vorgenommen habe ich mir auch für die WM in Umhausen, wo ich zeigen will, dass ich auch bei Großereignissen vorne mitfahren kann. Bisher hat das noch nie so gut geklappt, was mich immer sehr geärgert hat. Auf der Grantaubahn kann aber immer alles passieren.“
Fotos: ÖRV/Miriam Jennewein

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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