SCHI ALPIN: SCHWARZ 14. IN SANTA CATERINA

Beim ersten von zwei Riesentorläufen in Santa Caterina (ITA) konnten die ÖSV-Herren nicht um die Spitzenplätze mitmischen. Als 14. wurde Marco Schwarz bester Österreicher. Adrian Pertl konnte als 20. bei seinem zweiten Weltcup-Riesentorlauf erstmals Punkte holen. Der Sieg ging an den Kroaten Filip Zubcic, der sich vor Zan Kranjec (SLO) und Marco Odermatt (SUI) durchsetzte.

Im ersten Lauf kam aus österreichischer Sicht Manuel Feller mit den äußerst schwierigen Bedingungen am besten zu Recht. Bei seiner Rückkehr in den Weltcup landete der Tiroler mit 1,78 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Zan Kranjec auf Rang 15. Mit Marco Schwarz (23.), Adrian Pertl (27.) und Roland Leitinger (28.) waren insgesamt vier ÖSV-Athleten im zweiten Durchgang mit dabei.

Bei zunehmendem Schneefall konnten die Österreicher auch im zweiten Lauf nicht in die Top-10 vordringen. Roland Leitinger belegte im Endklassement den 26. Rang (+3,45 Sek.). Zufriedenstellend lief das Rennen für Adrian Pertl, der bei seinem zweiten Weltcup-Riesentorlauf trotz hoher Startnummer 63 den 20. Platz holte (+2,71 Sek.). Marco Schwarz, der nach überstandener Corona-Erkrankung wieder am Start stand, machte neun Ränge gut und wurde 14. (+2,08 Sek.). Damit wurde der 25-jährige Kärntner bester Österreicher. Manuel Feller rutschte im Mittelteil des zweiten Laufes weg und schied aus.

Stimmen

Marco Schwarz: „Der erste Lauf war sicher nicht das, was ich draufhabe. Der zweite Durchgang war ganz gut, leider habe ich beim langen Schwung kurz vor dem Ziel den Schwung ein wenig abgestochen. Ich bin aber am richtigen Weg und es geht bergauf.“

Adrian Pertl: „Mit dem ersten Durchgang war ich sehr zufrieden, im Zweiten war es nicht ganz fehlerfrei. Ich habe heute zum ersten Mal angeschrieben, somit passt es ganz gut für mich und die Freude ist groß.“

Manuel Feller: „Im Großen und Ganzen war es cool wieder dabei zu sein und voll Gas zu geben. Beim zweiten Lauf hat etwas mit der Abstimmung nicht gestimmt und dann war es eben vorbei.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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