Biokraftstoffe unangefochtene Nr. 1 bei Dekarbonisierung im Verkehrssektor – BILD

Der Biokraftstoffbericht des Umweltministeriums bestätigt mehr als 1,5 Mio. Tonnen CO2-Einsparungen für 2019

Wien/Sinabelkirchen (OTS) – „In Österreich werden 6,2% fossiler
Kraftstoff durch Biokraftstoffe ersetzt. Wir liegen damit weiterhin
im EU-Spitzenfeld, dass sollte Ansporn sein grünes Licht für einen
Ausbau der Nutzung von nachhaltigen und abfallbasierten
Biokraftstoffen zu geben. Wir leisten schon viel, wir können aber
noch viel mehr“, sagt Ewald-Marco Münzer, CEO der Münzer Bioindustrie
GmbH und Biodiesel-Sprecher im Fachverband der Chemischen Industrie
der WKO zur Veröffentlichung des aktuellen Biokraftstoffberichts des
Umweltministeriums.

   Biokraftstoffe stellen aktuell die größte und effizienteste
Maßnahme zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Verkehrs- und
Transportsektor dar. Der eben erst veröffentlichte Österreichische
Biokraftstoffbericht 2020 des Umweltministeriums bestätigt einmal
mehr diesen enormen Beitrag. Mehr als 1,5 Mio. Tonnen Treibhausgase
wurden im Jahr 2019 durch den Einsatz von zertifiziert nachhaltigen
und abfallbasierten Biokraftstoffen eingespart.

   „Wir stehen für ergänzen, nicht für ersetzen. Alle Ansätze zur
Dekarbonisierung im Verkehrssektor werden gebraucht, um erfolgreich
zu sein. Die Hoffnung auf Zukunftsmärchen und Fantasietechnologien
spart kein Gramm CO2. Wir werden die Energiewende nur schaffen, wenn
wir zusammenarbeiten“, ist Ewald-Marco Münzer überzeugt.

   „Keine andere Maßnahmen leistet einen derart hohen Beitrag zur
Dekarbonisierung. Es ist daher an der Zeit das Regierungsprogramm
umzusetzen und den Ausbau des Einsatzes von Biokraftstoffen
zukunftsweisend voranzutreiben.“, so Ewald-Marco Münzer weiter.

   Der Biokraftstoffbericht bestätigt, wie schon in den Jahren zuvor,
dass die heimische Biodieselproduktion, dessen Leitbetrieb die Münzer
Bioindustrie GmbH mit mehr als zwei Drittel Produktionsmarktanteil
ist, kein Palmöl für ihre Produktion einsetzt. Damit ist auch in
diesem Bereich Österreich im EU-Spitzenfeld. Frankreich hat
beispielsweise Palmöl für die Energieproduktion bereits
disqualifiziert, „es wäre daher ein Leichtes, diese umweltpolitisch
so wichtige Maßnahme auch in Österreich zu verwirklichen. Das kann
nur im Sinne von Bundesministerin Gewessler sein“, so Münzer
abschließend.

(c) Münzer Bioindustrie GmbH
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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