Bernhard Gruber gab Schanzencomeback

Nachdem Kombinierer Bernhard Gruber Anfang November grünes Licht für die Karrierefortsetzung erhalten hat, wagte sich der Bad Hofgasteiner das erste Mal wieder auf die Schanze.

Weil die Nationalmannschaft samt Sprungtrainer Christoph Bieler noch in Rovaniemi zum Trainieren ist, absolvierte Gruber vergangene Woche mit Kärnten-Stützpunkttrainer Günther Stranner die ersten Sprünge. Nach einige Sprüngen mit Kurzschi auf der K30 in Velden wagte sich Gruber für zwei Einheiten nach Planica auf die K60 Schanze. Gestern Dienstag und heute Mittwoch folgte dann der nächste Schritt auf die Normalschanze in Ramsau am Dachstein.

Nach jeweils fünf Sprüngen lächelte Gruber zufrieden: „Die ersten Sprünge waren richtig cool. Ich bin am Balken auf der K60 in Planica gesessen und war zuerst einmal nur froh, wieder springen zu dürfen. Wir haben an der Basis gearbeitet, die ersten Sprünge haben sich etwas komisch angefühlt. Ich bin jedoch schnell wieder reingekommen, es macht mir wieder irrsinnige Freude. Diese Woche haben wir das ganze mit zwei Einheiten auf der Normalschanze noch verfeinert.“

Wann Bernhard Gruber in den Weltcup zurückkehrt, ist noch ungewiss. Der Salzburger setzt sich aber ein ambitioniertes Ziel. „Ich fühle mich fit und kann super trainieren. Wenn die kommenden beiden Wochen, in denen noch interne Testwettkämpfe sowie Sprung-, Kraft- und Ausdauertrainings am Programm stehen, normal verlaufen, dann sieht es gut aus. Ich liebäugle natürlich mit einem Comeback beim Heimweltcup in Ramsau am Dachstein in zwei Wochen. Dazu muss aber wirklich alles passen und ich konkurrenzfähig sein“, gibt sich das Kombi-Urgestein bezüglich seines Weltcup-Comebacks noch zurückhaltend.

Foto:
ÖSV

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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