Fahrzeugbrand. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Leitring, Bezirk Leibnitz. – Vermutlich ein technischer Defekt führte Sonntagabend, 22. November 2020, zu einem Fahrzeugbrand. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Der in der Leitringerstraße abgestellte ältere Pkw begann gegen 17:50 Uhr zu brennen. Durch das Feuer wurde auch ein Holzzaun beschädigt, die Feuerwehr Leitring rückte mit drei Fahrzeugen und 14 Kräften aus und löschte den Brand. Die genaue Brandursachenermittlung wird in den nächsten Tagen fortgesetzt. 

Bei Löschversuch leicht verletzt

Nestelbach, Bezirk Graz-Umgebung. – Ein 31-Jähriger erlitt bei Löschversuchen Sonntagabend, 22. November 2020, eine leichte Rauchgasvergiftung und musste in das LKH Feldbach eingeliefert werden. 

Das Feuer brach in einem unbewohnten Wohnhaus im Ortsteil Mittergoggitsch aus. Der Brand wurde gegen 17:50 Uhr von einem Nachbarn bemerkt der sogleich die Feuerwehr alarmierte. Der Besitzer des Hauses sowie ein weiterer Nachbar wurden ebenso auf den Brand aufmerksam und versuchten, diesen mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Dabei zog sich der 31-jährige Nachbar die oben angeführte Rauchgasvergiftung zu. Die Feuerwehren Langegg und St. Marein bei Graz rückten mit drei Fahrzeugen und 29 Kräften aus und löschten den Brand. Der Brand dürfte möglicherweise durch einen elektrischen Kurzschluss im Vorraum entstanden sein, das Haus wird derzeit umgebaut. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest, die genaue Brandursachenermittlung erfolgt in den nächsten Tagen.  

Steiermark übernimmt Polizei-Notrufe aus Oberösterreich

Oberösterreich, Steiermark. – Aufgrund mehrerer positiver Corona-Tests in der Landesleitzentrale Oberösterreich wird das Notrufsystem zur Landesleitzentrale Steiermark umgeleitet. Für die Bevölkerung entstehen keine Einschränkungen oder Wartezeiten.

Mehrere Bedienstete der Landesleitzentrale Oberösterreich wurden in den letzten Tagen positiv auf das Corona-Virus getestet. Um eine reibungslose Versorgung der Bevölkerung im Hinblick auf polizeiliche Notrufe zu gewährleisten, wurden seitens des BMI-Projektteams ELKOS (Einsatzleit- und Kommunikationssystem) in enger Abstimmung mit den Landesleitzentralen Oberösterreich und Steiermark umgehend Maßnahmen ergriffen:

Der Dienstbetrieb wird uneingeschränkt aufrechterhalten. Dazu wurden speziell geschulte Bedienstete aus anderen Bundesländern (Burgenland, Niederösterreich und Salzburg) der Landesleitzentrale Steiermark zugeführt. Das heißt, die oberösterreichischen Notrufe werden ab heute, 23. November 2020, für die Dauer von maximal 14 Tagen von der Landesleitzentrale Steiermark entgegengenommen. Diese Vorgehensweise hat keine Auswirkungen auf die Abwicklung der Einsätze, lediglich die Notrufannahme erfolgt aus einem anderen Bundesland für die Landesleitzentrale Oberösterreich. Weder für die Bevölkerung Oberösterreichs noch für die der Steiermark kommt es zu Einschränkungen.

ELKOS ermöglicht länderübergreifendes Krisenmanagement

Diese rasche und lückenlose Unterstützung der oberösterreichischen Leitzentrale konnte unter anderem durch die 2019 und 2020 erfolgte Zentralisierung der Notrufannahme erfolgen.

Das neue Einsatzleit- und Kommunikationssystem ELKOS ermöglicht ein rasches und umfassendes Krisenmanagement. Durch computerunterstützte Prozesse im Zusammenhang mit der Notruftelefonie unterstützt das System die externe gestützte Notrufannahme. Die Einsatzdisposition und die Leitung der Einsätze, die Koordinierung der Streifen etc. – erfolgt weiter wie gewohnt von Oberösterreich aus.

33-Jähriger leicht verletzt

Vogau, Bezirk Leibnitz. – Montagvormittag, 23. November 2020, stürzte ein Lkw auf die Längsseite. Der 33-jährige Fahrzeuglenker wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

Gegen 11:00 Uhr bog der 33-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung mit seinem Lkw samt Anhänger auf die Autobahnauffahrt Vogau ein. Dabei dürfte der Lkw aus bislang unbekannter Ursache in eine Schräglage geraten und in weiterer Folge auf die rechte Längsseite gestürzt sein. Der Anhänger stürzte nicht um.

Der 33-Jährige erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und wurde vom Roten Kreuz ins LKH Wagna gebracht. Die Auffahrt Vogau war von 11:00 bis 15:00 Uhr gesperrt.  

Brand

Traboch, Bezirk Leoben. – Montagvormittag, 23. November 2020, brach im Bereich einer Kochnische eines Büros ein Brand aus. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.

Gegen 09:15 Uhr dürfte das Feuer im Bereich einer Kochnische in einem Büro ausgebrochen sein.  Die hochschlagenden Flammen setzten dabei auch einen über dem Ceranfeld befindlichen Küchenschrank in Brand.  Der 40-jährige Sohn der Eigentümerin bemerkte die Flammen aus dem vermieteten Büro und verständigte daraufhin sofort die Einsatzkräfte.  16 Personen der Freiwilligen Feuer konnten den Brand in weiterer Folge löschen. Da aufgrund der momentanen Covid-19-Maßnahmen keine Personen im Büro anwesend waren, wurde durch den Brand niemand verletzt, es entstand jedoch Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Den Brand dürfte laut Bezirksbrandermittler ein Defekt eines Elektrogerätes ausgelöst haben.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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