München schlägt Berlin

RBM – EBB 3:2 n. V. | Bourque: „Das dritte Drittel war großartig“

Samstag, 21. November 2020. Der EHC Red Bull München hat im MagentaSport Cup gegen die Eisbären Berlin mit 3:2 nach Verlängerung (0:1|0:1|2:0|1:0) gewonnen. Zum Matchwinner avancierte Chris Bourque, der die Red Bulls mit einem Doppelpack in die Verlängerung schoss und den Siegtreffer von Zach Redmond vorbereitete. In der Tabelle der Gruppe B liegen die Red Bulls mit fünf Zählern auf Platz zwei und haben damit einen Punkt Rückstand auf den Tabellenführer Schwenninger Wild Wings.

Spielverlauf
Nach 30 Sekunden tauchte Marcel Noebels frei vor dem Münchner Tor auf. Der Eisbären-Stürmer hatte Goalie Kevin Reich bereits umspielt, verfehlte das Tor aber knapp. Danach entwickelte sich eine temporeiche Partie, in der die Defensivreihen beider Teams stark verteidigten. Eine der wenigen Chancen nutzte Parker Tuomie, der einen Schuss von Frank Hördler zur Berliner Führung abfälschte (12. Minute). Die Antwort der Red Bulls war eine Kopie der Berliner Riesenchance aus der ersten Minute: Maximilian Kastner hatte Eisbären-Torhüter Mathias Niederberger bereits umkurvt, den Puck aber nicht über die Linie gebracht (13.). In der Schlussphase des Drittels erhöhten die Red Bulls den Druck, Niederberger war aber nicht bezwingen. 

Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams ein intensives Duell, in dem die Gäste die besseren Chancen hatten. Bei Stefan Espelands Schlagschuss rettete der Pfosten für die Red Bulls (25.). Wenig später zog Leonhard Pföderl aus spitzem Winkel ab, Yannic Seidenberg rettete aber für seinen geschlagenen Torhüter Reich (26.). In der 29. Minute war es Noebels, der den dritten Hochkaräter der Eisbären nutzte: Der Stürmer kam frei vor dem Tor zum Abschluss und traf nach einer starken Bewegung mit der Rückhand. München tat sich gegen die kompakte Defensive der Eisbären weiterhin schwer, eine Großchance hatten sie aber noch: Mauer legte quer auf Seidenberg, doch Niederberger war bei dessen Direktschuss schnell in der Ecke (40.).

Das Schlussdrittel begannen die Münchner in Überzahl, der Anschlusstreffer fiel aber nicht in dieser Situation, sondern in der 44. Minute bei fünf gegen fünf: Trevor Parkes behauptete an der Bande den Puck und fand vor dem Tor Bourque, der direkt abzog und ins rechte Eck traf. Die Red Bulls ließen danach wenig zu und wurden in der Schlussphase offensiver. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende verhinderte der Pfosten nach einer Einzelleistung von Dominik Kahun den Ausgleich. In der vorletzten Minute ging Torhüter Reich in Überzahl vom Eis. 83 Sekunden vor dem Ende erzwang Bourque mit einem Schuss aus spitzem Winkel über die Schulter Niederbergers die Verlängerung.

In der Overtime lief die zweite Minute, als Bourque den Puck so gut auf den eingelaufenen Redmond querlegte, dass der nur den Schläger hinhalten musste, um die Red Bulls zum 3:2-Sieg zu schießen.

Chris Bourque:
„Die ersten beiden Drittel waren nicht so gut, das dritte war großartig. Don Jackson hat uns in der zweiten Pause gesagt, dass wir unsere Angriffe beherzter ausspielen müssen. Das hat funktioniert.“ 

Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 3:2 n.V. (0:1|0:1|2:0|1:0)

Tore
0:1 | 11:45 | Parker Tuomie
0:2 | 28:42 | Marcel Noebels
1:2 | 43:31 | Chris Bourque
2:2 | 58:37 | Chris Bourque
3:2 | 61:20 | Zach Redmond

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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