Mit historischen 47,2 Prozent bleibt die Steirische Volkspartei die Bürgermeisterpartei

Nachwahlen bringen nur geringfügige Mandatsverschiebungen

Der 15. November war in fünf Gemeinden der Steiermark ein neuerlicher Wahltag. In Ilz, Leibnitz, Mortantsch, St. Andrä-Höch und Wildon wurde bekanntlich die Wahl vom 28. Juni aufgehoben, daher mussten die Gemeindebewohnerinnen und -bewohner erneut ihre Stimmen abgeben. Insgesamt waren 21.239 Steirerinnen und Steirer wahlberechtigt, 1.423 davon haben bereits am vorgezogenen Wahltag am 6. November von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht.

Die Steirische Volkspartei konnte dabei in vier Gemeinden ein außerordentlich gutes Ergebnis erzielen und fünf Mandate dazugewinnen. In Leibnitz musste man zwei Mandatsverluste hinnehmen. In Summe gesehen ergibt sich folgende Analyse:

Die Steirische Volkspartei bleibt mit 47,2 Prozent nach wie vor die stärkste Kraft in der Steiermark! Im Vergleich zur letzten Wahl 2015 ergibt das ein Plus von 4,44 % bzw. einen Zugewinn von 211 Mandaten. Die Steirische Volkspartei besetzt in den 285 Gemeinden (Graz nicht mitgerechnet) insgesamt 2689 Mandate und ist somit in allen steirischen Gemeinderäten vertreten. Gesamt gesehen ist es nach wie vor das zweitbeste Ergebnis bei einer Gemeinderatswahl in der Historie der Steirischen Volkspartei.

Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg möchte sich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken: „Es ist in diesen Zeiten und auch angesichts der Dichte der Wahlen in den letzten Monaten nicht selbstverständlich, dass die Bevölkerung zur Wahlurne schreitet. Ein großes Danke daher an alle, die ihr demokratisches Recht ausgeübt haben. Wir freuen uns über die Mandatsgewinne und auch darüber, dass in vier Gemeinden die Ergebnisse vom Juni bestätigt bzw. sogar leicht verbessert wurden. In Summe gesehen haben die Nachwahlen nur geringfügige Veränderungen gebracht. Nun ist es an der Zeit, dass auch in diesen fünf Gemeinden die neuen Gemeinderäte so schnell als möglich konstituiert werden, denn es gibt gerade in der jetzigen Zeit, wie wir alle erleben, enorm viel zu tun.“

Die Ergebnisse in den Gemeinden im Überblick:

  • In Ilz konnte die ÖVP im Vergleich zu 2015 um 2,44 % zulegen und 1 Mandat von 10 auf 11 dazugewinnen. Das 11. Mandat wurde per Losentscheid der ÖVP und Bgm. Rupert Fleischhacker zugeteilt.
  • In Leibnitz brachte die Neuwahl ein Minus von 5,66 % (minus 2 Mandate) für die ÖVP.
  • In Mortantsch gab es keine großen Veränderungen, die ÖVP verzeichnete ein leichtes Plus von 0,77 %, der Mandatsstand (10 ÖVP, 4 SPÖ, 1 Bürgerliste) gegenüber der letzten Wahl 2015 bleibt unverändert.
  • In St. Andrä-Höch darf sich die ÖVP über ein Plus von 13,19 % bzw. 2 Mandate freuen. Diese Mandatszugewinne hatte es übrigens auch bei der Wahl im Juni gegeben.
  • In Wildon gewann die ÖVP (47,35 %) bei einem Plus von 10,09 % 2 Mandate dazu und hält nun bei 12 Mandaten. Im Juni stieg die ÖVP noch mit 11 Mandaten (+1) aus.
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at