Bergrettung Liezen/Weißenbach: Lichtzeichen löste Einsatz aus

Lichtzeichen in den Weißenbacher Wänden veranlassten Freitagabend (6.11.2020) eine Notruferin die Bergrettung Liezen über den Alpinnotruf 140 zu verständigen. Sofort machten sich 4 Bergretter und unsere Suchhündin Josy auf den Weg in Richtung Nazogl. Auch von Weißenbach aus starteten 2 Bergretter die Suche. Zwischenzeitlich wurde von unserem Einsatzleiter gemeinsam mit der Polizei Steiermark eine größere Suchaktion vorbereitet, die schlussendlich nicht notwendig war. Unsere Bergretter trafen einen Wanderer, der am Weg vom Nazogl talwärts war. Da die gemeldeten Lichtzeichen nicht eindeutig diesem Wanderer zuordenbar waren, setzen wir die Suche in Richtung Nazogl fort. Im Gipfelbereich angekommen erreichte uns die Entwarnung. Der angetroffene Wanderer gab an, der Letzte von insgesamt drei Bergsteigern gewesen zu sein, die im Dunkeln nach Hinteregg abstiegen.

Fazit: Die Notruferin handelte völlig richtig und verständigte die #Bergrettung. In vielen Fällen hat die Meldung von Lichtzeichen in den Bergen schon Leben gerettet. Nur wie lassen sich echte von vermeintlichen alpinen Notsignalen unterscheiden?

Tipp: https://bit.ly/2U1WTdhHilfreich ist es vor einem nächtlichen Abstieg oder beim Biwakieren Polizei oder Bergrettung zu informieren.

Quelle/Fotos: Bergrettung Liezen/Facebook

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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