Wanderer von Dunkelheit überrascht

Eisenerz, Bezirk Leoben. – Zwei Wanderer wurden Dienstagnachmittag, 3. November 2020, vom Einbruch der Dunkelheit am Berg überrascht. Alpine Einsatzkräfte der Bergrettung brachten die Deutschen unverletzt in Sicherheit.

Gemeinsam unternahmen der 34-Jährige und die 40-Jährige, beide aus Niedersachsen/Deutschland, eine Wanderung auf den Hochblaser. Sie starteten ihre Tour gegen 11.00 Uhr am Parkplatz des Leopoldsteinersees und stiegen über einen Weg (Nr. 822) zum Gipfel auf. Eigenen Angaben zufolge informierte sich der 34-Jährige zuvor im Internet über die Tour. Zudem sei er der Meinung gewesen, dass sich die auf den Wegtafeln vor Ort angeführte Dauer von drei Stunden auf die gesamte Route inklusive Abstieg bezieht.

Nach vier Stunden Aufstieg erreichten die beiden gegen 15.00 Uhr den Gipfel und hatten Bedenken, dass sie über den zum Teil sehr steilen Weg nicht mehr rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit zum Ausgangspunkt zurückkommen. In der Folge entschieden sie sich, den Abstieg über einen anderen Weg (Nr. 820) Richtung Seeau zu versuchen. Dieser war jedoch aufgrund eines vorangegangenen Windwurfes gesperrt worden. Die diesbezüglichen Hinweisschilder hatten die Wanderer übersehen.

Bei einbrechender Dämmerung verirrte sich das Paar schließlich inmitten der umgestürzten Bäume. Außer ihren beiden Mobiltelefonen hatten beide keine Leuchtmittel dabei, woraufhin sie gegen 18.30 Uhr – bereits bei Dunkelheit – via Euro-Notruf die Einsatzkräfte alarmierten. 14 Einsatzkräfte der Bergrettung Eisenerz stiegen schließlich zu den Wanderern auf und brachten diese sicher ins Tal. 

Neuerlicher Apell der Alpinpolizei

Die steirische Alpinpolizei weist einmal mehr auf die Notwendigkeit einer entsprechenden Tourenvorbereitung und die passende Ausrüstung (zB Leuchtmittel) hin. Was die Länge der Tour betrifft, so ist diese stets an die Wetterbedingungen, die herrschenden Verhältnisse und die eigene Leistungsfähigkeit anzupassen. Als Richtwert können laut Experten allerdings etwa 300 Höhenmeter im Aufstieg pro Stunde berechnet werden. Auch der bevorstehende Abstieg darf dabei natürlich nicht außer Acht gelassen werden, um wieder sicher nach Hause zu kommen.

Fassadenbrand

Hart bei Graz, Bezirk Graz-Umgebung. – Eine brennende Kerze verursachte Dienstagabend, 3. November 2020, den Brand einer Hausfassade. Verletzt wurde niemand.

Gegen 17:45 Uhr wurde die Polizei über den Brand einer Terrasse in Hart bei Graz verständigt. Bei den Erhebungen stellte sich heraus, dass ein 42-jähriger Wohnungsmieter auf seiner Terrasse eine Kerze entzündet hatte. Der 42-Jährige sei in seine Wohnung gegangen und habe kurz danach den Brand auf der Terrasse bemerkt. Die verständigten Feuerwehren Hart bei Graz, Laßnitzhöhe und Kainbach, die mit 26 Personen zum Einsatzort fuhren, konnten den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.

Mopedlenker gestürzt

Kindberg, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Dienstagabend, 3. November 2020, kam ein 15-Jähriger mit seinem Moped zu Sturz und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Gegen 18:40 Uhr war der 15-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit seinem Moped in der Montangasse unterwegs. Aus unbekannter Ursache kam er rechts von der Fahrbahn ab und auf einem Grünstreifen ohne Fremdverschulden zu Sturz. Dabei erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen.

Nach der Erstversorgung wurde er ins LKH Hochsteiermark, Standort Bruck an der Mur, eingeliefert. Von dort wurde er vom Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen.

Forstunfall

Birkfeld, Bezirk Weiz. – Bei Forstarbeiten Dienstagnachmittag, 3. November 2020, wurde ein 40-Jähriger schwer verletzt.

Gegen 14:00 Uhr wollte der 40-Jährige in seinem Wald, auf dem steilen Ufergelände der Feistritz, mit der Motorsäge eine Fichte umschneiden. Dabei fügte er sich mit der Motorsäge eine schwere Verletzung am Unterschenkel zu. Per Handy verständigte er seine Lebensgefährtin, die wiederum die Rettungskräfte alarmierte.

Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte vom Rettungshubschrauber C 16 ins LKH Graz geflogen.

Widerstand gegen die Staatsgewalt

Graz, Bezirk Lend. – Am Vormittag des 3. November 2020 bedrohte ein deutscher Staatsbürger eine 50-Jährige mit dem Umbringen. Polizisten hielten den 33-Jährigen in weiterer Folge an. Dabei trat und schlug der Verdächtige gegen die einschreitenden Beamten.

Gegen 08:30 Uhr kam der Deutsche in eine Trafik und sprach aus bisher ungeklärter Ursache die Drohung gegenüber der Mitarbeiterin aus dem Bezirk Bruck Mürzzuschlag aus. Danach verließ der Mann das Geschäftslokal. Polizisten hielten ihn jedoch unweit des Tatortes an. Als die Beamten den 33-Jährigen auf eine Polizeiinspektion verbringen wollten, drehte dieser durch. Er schlug und trat auf die Polizisten ein, um sich so der Amtshandlung zu entziehen.

Die Polizisten nahmen den Mann fest und verbrachten ihn in das Polizeianhaltezentrum.

Bei der Amtshandlung erlitt ein Beamter eine leichte Verletzung und musste seinen Dienst abbrechen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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