Ab sofort unterstützen Kinderärztinnen und Kinderärzte das Gesundheitstelefon 1450

Bogner-Strauß: „Schneller zur richtigen Info, wenn’s um die Gesundheit geht“

Seit 1. April 2019 ist das Gesundheitstelefon die Erstanlaufstelle für die Bevölkerung, die rund um die Uhr zur Abklärung der optimalen medizinischen Versorgung genutzt wird. Ziel dabei ist es, dass die Menschen die Versorgung bekommen, die sie benötigen. Im Rahmen der Corona-Pandemie hat 1450 schon in den vergangenen Monaten eine zentrale Rolle und wichtige Unterstützung für die Bevölkerung übernommen. „Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei. Jetzt geht es darum einen ausgewogenen Kompromiss zwischen bestmöglicher Sicherheit und so viel Alltag wie möglich zu finden“, betont Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß und ergänzt, dass „das Signal immer noch das Gleiche sein muss: Bleiben wir weiter vorsichtig und achten wir aufeinander.“

Weitere Stärkung von 1450: Neuerung und mehr Personal

„Um speziell auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern einzugehen, stehen ab sofort neben den bewährten Hintergrundärztinnen und -ärzten auch Kinderärztinnen und -ärzte zur Unterstützung der Gesundheitsberatung insbesondere bei COVID-Verdachtsfällen von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Mit dieser Neuerung soll es gelingen, eine raschere Abklärung bei Anrufen für Kinder und Jugendliche zu erreichen“, sagt Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß.

Das Gesundheitstelefon 1450 erhält nicht nur zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich spezifisch um die Beantwortung von Anfragen der Steirerinnen und Steirer bemühen. Auch für die Anrufenden gibt es eine wichtige Neuerung: Nach dem Wählen der Nummer 1450 erfolgt durch das Drücken der Taste eins oder zwei am Ziffernblock eine Aufteilung der Anrufe:

Taste 1: für alle Frage rund um Ihre Gesundheit (Gesundheitsberatung)
Taste 2: wenn Verdacht auf eine COVID-19 Infektion vermutet wird
Die Taste 2 unterteilt sich wiederum für

Auswahl 1: Erwachsene
Auswahl 2: Kinder/Jugendliche
Auf diese Art und Weise wird versucht bereits im Vorfeld zwischen allgemeinen Gesundheitsproblemen und COVID-19 – Verdachtsfällen zu differenzieren.

Peter Hansak, Landesrettungskommandant Rotes Kreuz Steiermark: „Die Dynamik der COVID-19-Situation in Österreich erfordert von allen Seiten ein hohes Maß an Flexibilität und Verantwortung. Das Rote Kreuz leistet auch in dieser Situation 24 Stunden täglich professionelle Arbeit zum Wohle der Steirischen Bevölkerung.“

„Wir Kinder- und Jugendärztinnen begrüßen die Einrichtung einer spezifischen „Kinderhotline“ unter 1450 sehr! Wir arbeiten dabei gerne mit, um die Beratung und Patientenleitung für Kinder- und Jugendliche zu verbessern, nicht nur aktuell bei COVID-Verdachtsfällen, sondern auch bei anderen Erkrankungen dieser besonders schützenswerten Altersgruppe“, so die Vertreter der Kinder- und Jugendheilkunde Dozent Dr. Hans Jürgen Dornbusch, Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhold Kerbl und Univ.-Prof. Dr. Jörg Stein.

Aufgrund der großen Zunahme der Anrufzahlen insbesondere am frühen Vormittag kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Es werden alle Anrufer um Geduld ersucht oder gebeten zu einem späteren Zeitpunkt neuerlich anzurufen.

Foto:
© Land Steiermark

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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