„So geht sächsisch.“-Cup: München gewinnt Finale gegen Dresden DRE – RBM 2:5 |

Seidenberg: „Turniersiege sind immer schöne Momente“

Sonntag, 4. Oktober 2020. Der EHC Red Bull München hat den „So geht sächsisch.“-Cup in Dresden für sich entschieden. Nach dem 9:2-Halbfinalerfolg am Vortag gegen die Lausitzer Füchse gewann der dreimalige deutsche Meister das Endspiel gegen Gastgeber Dresdner Eislöwen am Sonntag mit 5:2 (1:0|2:0|2:2) und holte sich damit die Trophäe. Kapitän Patrick Hager stellte mit seinen Turniertoren drei und vier die Weichen auf Sieg, außerdem trafen Trevor Parkes, Yasin Ehliz und Philip Gogulla für die Red Bulls.

Spielverlauf
Gleich zu Beginn des Finales kam es schnell zu einer Strafzeit für die Dresdner. Die erste Überzahl der Partie nutzten die Red Bulls direkt aus, um in Führung zu gehen. Hager (2.) netzte nach einer herrlichen Kombination mit Gogulla und Ehliz ein. Wenig später folgte bereits das zweite Powerplay der Münchner. Diesmal gelang dem Team von Trainer Don Jackson aber kein Tor, Parkes (6.) scheiterte mit einem satten Schuss am Pfosten. Danach fanden die Gastgeber besser ins Spiel und zwangen Münchens Goalie Kevin Reich zu einigen Paraden. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Dennis Swinnen (16.) mit einem starken Solo. Die Münchner überstanden aber die Dresdner Drangphase und nahmen die Führung mit in die Kabine.

Auch im zweiten Drittel musste Dresden früh eine Strafzeit hinnehmen. Das insgesamt nun dritte Powerplay der Münchner blieb ohne Ertrag. Danach wurden die Gastgeber wieder stärker und prüften abermals Torhüter Reich. Der nächste Treffer fiel aber auf der anderen Seite. München kombinierte sich bei Powerplay Nummer vier in Überzahl durch die Dresdner Zone und schaffte Räume für Kapitän Hager (31.), der einen Doppelpack schnürte. Es folgte eine Strafzeit auf beiden Seiten. Kurz nachdem die Strafzeit der Red Bulls ablief und die Münchner in Überzahl agieren konnten, sorgte Parkes (38.) für das 3:0. Luca Zitterbart legte mit einem kurzen Pass vor, Parkes bezwang Eislöwen-Goalie Riku Helenius sehenswert aus spitzem Winkel.

Trotz des Drei-Tore-Rückstandes ließ Dresden auch im letzten Drittel nicht locker – die Eislöwen zeigten sich im gesamten Spielverlauf als sehr guter Gegner. Konrad Abeltshauser musste zu Beginn des finalen Abschnitts einen gefährlichen Konter der Gastgeber unterbinden. Wenig später markierten die Münchner das 4:0. Ehliz (43.) legte sich den Puck bei einem Solo auf die Rückhand und schloss vor Goalie Helenius ab. Danach bewies Reich mit einem Save gegen Steven Rupprich einmal mehr seine Top-Form am Finaltag. Hinter sich greifen musste der Torwart der Münchner aber doch noch. Elvijs Biezais (53.) und Steven Rupprich (58.) belohnten die Dresdner Angriffsbemühungen mit den Treffern zum 1:4 und 2:4. Den Schlusspunkt setzten dann aber die Red Bulls: Nachdem Dresden den wenige Minuten zuvor eingewechselten Goalie Jordan Vieregge zog, traf Gogulla (60.) mit einem Empty-Netter zwölf Sekunden vor der Sirene zum 5:2-Endstand.

Yannic Seidenberg
„Turniersiege sind immer schöne Momente für die Mannschaft. Wir haben zum Ende hin etwas nachgelassen, aber das Finale verdient gewonnen.”

Endergebnis
Dresdner Eislöwen gegen EHC Red Bull München 2:5 (0:1|0:2|2:2)

Tore
0:1 | 01:59 | Patrick Hager
0:2 | 31:05 | Patrick Hager
0:3 | 37:14 | Trevor Parkes
0:4 | 42:26 | Yasin Ehliz
1:4 | 52:38 | Elvijs Biezais
2:4 | 58:16 | Steven Ruprich
2:5 | 59:48 | Philip Gogullar

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at