Welttierschutztag: ASFINAG Mitarbeiter haben seit 2019 mehr als 60 Tiere gerettet

„Sicheres Geleit“ in hochgefährlichen Autobahn-Situationen; von Hund bis Kuh war alles dabei

Auch wenn es nicht das tägliche Kerngeschäfts betrifft, die Rettung von Tieren ist für die ASFINAG eine Herzensangelegenheit. Alleine von Jahresbeginn 2019 bis September 2020 standen 68 erfolgreiche Tierrettungs-Einsätze auf dem Programm. So konnten unter anderem 32 entlaufene Hunde wieder eingefangen und 14 Entenfamilien auf den richtigen Weg gebracht werden. Aber auch Schwäne, Rehe, Igel, Katzen und Pferde machen manchmal einen unfreiwilligen Abstecher auf das hochrangige Streckennetz.

„Tiere von der Autobahn wegzubringen ist für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder eine besondere und oft gefährliche Herausforderung“, sagt Stefan Siegele, ASFINAG-Geschäftsführer. „Aber die Teams der Autobahnmeistereien oder auch der Traffic Manager haben ein großes Herz für Tiere und geben in solchen Situationen alles, um das Leben der Zwei- oder Vierbeiner zu retten. Es geht dabei natürlich auch um die Verkehrssicherheit.“

In der Steiermark standen bei den tierischen Einsätzen ganz besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Bruck im Mittelpunkt. Sowohl auf der S 35 Brucker Schnellstraße, als auch auf der S 6 Semmering Schnellstraße galt es im Vorjahr zwei Hunde und eine Entenfamilie zu retten. Im April 2019 sperrten die ASFINAG-Mitarbeitenden die S 35, um eine Entenmutter und ihre zehn Küken von der Schnellstraße Richtung Mur zu leiten. Und im Oktober 2019 hatte sich Hundedame „Ari“ bei Bruck-Oberaich auf die S 6 verirrt, Mario Almer und sein Kollege Jürgen Wagner mussten drei Kilometer nachlaufen, bis sie den Vierbeiner einfangen und der Besitzerin zurückgeben konnten.

(c) ASFINAG
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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