Festnahme durch Verfassungsschutz // Von Pkw überrollt – tot. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Kapfenberg, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt seit geraumer Zeit gegen einen 39-jährigen Tschetschenen, welcher in der Vergangenheit immer wieder durch regime-kritische Videos im Internet auffällig wurde. Nun nahmen ihn Ermittler fest.

Seit Dezember 2019 steht der auf einer Videoplattform als „Murad“ bekannt gewordene Tschetschene im Fokus des Verfassungsschutzes, nachdem er immer wieder massiv kritisierende und grob beleidigende Videos gegen das Regime der russischen Teilrepublik Tschetschenien und deren Präsidenten veröffentlichte. In diesem Zusammenhang stand er zuletzt auch unter polizeilichem Schutz, zudem nach Informationen des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) bereits ein „Kopfgeld“ gegen den Mann ausgesetzt worden war. Parallel dazu ermittelten die Behörden wegen des Verdachts des illegalen Waffenbesitzes gegen den 39-Jährigen. Mittwochnachmittag, 16. September 2020, nahmen Beamte des LVT den bereits einschlägig vorbestraften 39-Jährigen über Anordnung der Staatsanwaltschaft an seiner Wohnadresse fest. Bei ihm hatten die Beamten eine trotz Waffenverbot besessene Waffe sowie Munition sichergestellt. Einsatzkräfte des Einsatzkommandos Cobra sicherten die Amtshandlung und überstellten den Mann in eine Justizanstalt. Die Ermittlungen laufen.

Von Pkw überrollt – tot

Sankt Lorenzen, Bezirk Deutschlandsberg. – Ein tödlicher Unfall ereignete sich gegen Mittag des 16. September 2020. Ein vor einem Gasthaus abgestellter Pkw rollte rückwärts und überfuhr eine 80-Jährige. Die Frau verstarb noch an der Unfallstelle.

Eine 57-Jährige aus dem Bezirk Villach fuhr gegen 13.15 Uhr, gemeinsam mit ihrem 58-jährigen Schwager und ihrer 80-jährigen Schwiegermutter, beide aus dem Bezirk Deutschlandsberg, zu einem Gasthaus und stellte dort ihren Pkw auf einem abschüssigen Parkplatz ab.  Vermutlich aufgrund eines Bedienungsfehlers der Schaltautomatik geriet das Fahrzeug ins Rollen. Die 80-Jährige versuchte den Pkw aufzuhalten und wurde dabei von diesem überrollt. Die alarmierten Einsatzkräfte vom Roten Kreuz sowie ein Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 12 führten vor Ort die Erstversorgung durch. Die Verletzte erlag jedoch noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Die Angehörigen wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.

Arbeitsunfall

Bezirk Weiz – St. Ruprecht an der Raab: Am 16.09.2020 um 09:00 Uhr ereignete sich in Grub bei St. Ruprecht an der Raab ein Arbeitsunfall.

Ein 37 jähriger Pole aus Grub bei St. Ruprecht an der Raab war als Erntehelfer bei der Ernte von Äpfeln beschäftigt. Dabei rutschte er aus und zog sich eine Verletzung des rechten Knöchels zu. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung in das LKH Weiz eingeliefert und stationär aufgenommen.

Ein Verletzter bei Auffahrunfall

A9, Wagna, Bezirk Leibnitz. – Mittwochabend, 16. September 2020, kam es zu einem Auffahrunfall. Dabei wurde ein 27-jähriger Lkw-Lenker lebensgefährlich verletzt.

Gegen 21:00 Uhr war ein 45-jähriger Serbe mit einem Sattelkraftfahrzeug auf dem ersten Fahrstreifen der A9 in Fahrtrichtung Linz unterwegs. Hinter ihm fuhr ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Graz-Umgebung mit einem Kastenwagen. Aus unbekannter Ursache fuhr der 27-Jährige auf Höhe Straßenkilometer 215,010 ungebremst in das Heck des Sattelanhängers und verkeilte sich darin. Der 45-Jährige dachte zuerst an einen Reifenschaden am Sattelanhänger. In der Folge lenkte er das Sattelkraftfahrzeug im Bereich der Ausfahrt Leibnitz auf den Verzögerungsstreifen und hielt dort an. Bei der Nachschau bemerkte er den Kastenwagen im Heck des Sattelanhängers. Der 27-Jährige wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr Wagendorf aus dem Fahrzeug geschnitten. Nach der Erstversorgung wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins LKH Graz überstellt. Der 45-Jährige blieb unverletzt. Die Feuerwehren Wagendorf und Vogau waren mit insgesamt 29 Personen im Einsatz. Aufgrund der Hubschrauberladung war die A 9  in Fahrtrichtung Linz von 22:00 Uhr bis 22:30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Bremsmanöver eines Linienbusses: Fahrgast (10) verletzt

Graz, Bezirk Jakomini. – Mittwochnachmittag, 16. September 2020, kam eine Zehnjährige im abrupt abgebremsten Linienbus zu Sturz und wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht nun nach einer Pkw-Lenkerin und Zeugen des Vorfalles.

Kurz nach 16.15 Uhr fuhr ein 57-jähriger Buslenker mit einem Linienbus (66) auf der Fröhlichgasse in Richtung Conrad-von-Hötzendorf-Straße und beabsichtigte zur Bushaltestelle „Fröhlichgasse“ zuzufahren. Vor ihm fuhr eine bislang unbekannte Pkw-Lenkerin mit einem helleren bzw. weißen Pkw. Als der Buslenker die Hupe betätigte, bremste die Pkw-Lenkerin ihr Fahrzeug abrupt ab. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, führte auch der 57-Jährige mit dem Linienbus eine starke Bremsung durch, wobei sich unmittelbar danach kein Fahrgast als verletzt meldete. Gegen 17.00 Uhr meldete sich die Mutter eines zehnjährigen Fahrgastes bei den Holding Graz Linien und gab an, dass ihre Tochter beim besagten Bremsmanöver im Gesicht leicht verletzt wurde. Es folgte eine Anzeigeerstattung bei der Polizei. Daten der angeführten Pkw-Lenkerin, sie unterhielt sich vor Ort noch kurz mit dem Buslenker, liegen jedoch nicht vor.

Verfolgungsfahrt 

A2 Gleisdorf West, Bezirk Weiz. – Am Nachmittag des 16. September 2020 geriet ein 25-jähriger Pkw-Lenker in eine routinemäßige Kontrolle der Polizei. Der Fahrzeuglenker flüchtete und wurde wenig später angehalten.  Der Lenker des Pkws besitzt keinen Führerschein, im Fahrzeug wurde Cannabiskraut gefunden.

Der 25-Jährige aus dem Bezirk Weiz fuhr gegen 16.30 Uhr, gemeinsam mit einem 21-jährigen Rumänen aus Graz, mit seinem Pkw auf der A2 in Fahrtrichtung Graz. Eine Zivilstreife der Fremden und Grenzpolizei Ilz führte eine Kontrolle des Fahrzeuges durch und versuchte die Anhaltung bei der Auffahrt Gleisdorf West durchzuführen. Der anfangs kooperative Fahrzeuglenker entzog sich jedoch der Anhaltung und stieg aufs Gas. Die Flüchtenden wurden wenig später angehalten und kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der 25-Jährige keinen Führerschein besitzt. Die Beamten fanden zudem im Fahrzeug Cannabiskraut sowie eine Cannabismühle. Der Lenker wird angezeigt.

Abgängiger Schwammerl Sucher unverletzt aufgefunden

St.Peter ob Judenburg, Bezirk Murtal. – Am frühen Abend des 16. September 2020 wurde nach einem 76-Jährigen gesucht. Der Mann kam vom Schwammerl suchen nicht nach Hause.

Die Einsatzkräfte fanden den Abgängigen. Ein 76-Jähriger aus dem Murtal kam vom Schwammerl suchen aus dem Möschitzgraben nicht nach Hause. Seine Frau sorgte sich und bat gegen 18.00 Uhr einen Landwirt um Verständigung der Einsatzkräfte. Die Feuerwehr fand den unverletzten Abgängigen während der Anfahrt in den Möschitzgraben. Einsatzkräfte der Feuerwehr, eine Polizei Diensthundestreife sowie Beamte der Alpinpolizei nahmen an der Suchaktion teil. Ein angeforderter Polizeihubschrauber und die Bergrettung kamen nicht mehr zum Einsatz.

Einbrüche in Einfamilienhäuser

Krottendorf-Gaisfeld, Köflach, Bezirk Voitsberg. – Unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Donnerstag, 17. September 2020, in zwei Einfamilienhäuser ein, während die Bewohner schliefen.

In Krottendorf-Gaisfeld brachen die Unbekannten die Eingangstüre auf. Sie durchwühlten sämtliche Räume und stahlen Schmuck, Bargeld sowie ein Sparbuch, während die 82-jährige Bewohnerin schlief. In Köflach brachen vermutlich dieselben Täter ein gekipptes Fenster auf. Sie durchsuchten die Räume und erbeuteten Bargeld in unbekannter Höhe. Auch bei diesem Einbruch schliefen die Bewohner. Bei den Einbrüchen entstand ein Schaden in derzeit unbekannter Höhe. In beiden Fällen wurden die Bewohner nachträglich auf den Einbruch aufmerksam. Ob es sich bei den Einbrüchen um dieselben Täter handelt, es noch Gegenstand von Ermittlungen.

Verdächtiger in U-Haft

Kapfenberg, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Wie berichtet, nahm das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) Mittwochnachmittag, 16. September 2020, einen 39-jährigen Tschetschenen fest. Nun wurde die U-Haft verhängt.

Beamte des Verfassungsschutzes hatten den einschlägig vorbestraften 39-Jährigen wegen des Verdachts des illegalen Waffenbesitzes über Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen. Der 39-Jährige war vorerst wegen bekannt gewordenen Morddrohungen unter polizeilichem Schutz gestanden, nachdem er immer wieder beleidigende Videos gegen das Regime der russischen Teilrepublik Tschetschenien im Internet veröffentlicht hatte. Murad A. wurde in eine Justizanstalt eingeliefert, wo das zuständige Landesgericht heute Nachmittag über ihn die Untersuchungshaft aus dem Haftgrund der Tatbegehungsgefahr verhängte.

Festnahme durch Verfassungsschutz

Kapfenberg, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt seit geraumer Zeit gegen einen 39-jährigen Tschetschenen, welcher in der Vergangenheit immer wieder durch regime-kritische Videos im Internet auffällig wurde. Nun nahmen ihn Ermittler fest.

Seit Dezember 2019 steht der auf einer Videoplattform als „Murad“ bekannt gewordene Tschetschene im Fokus des Verfassungsschutzes, nachdem er immer wieder massiv kritisierende und grob beleidigende Videos gegen das Regime der russischen Teilrepublik Tschetschenien und deren Präsidenten veröffentlichte. In diesem Zusammenhang stand er zuletzt auch unter polizeilichem Schutz, zudem nach Informationen des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) bereits ein „Kopfgeld“ gegen den Mann ausgesetzt worden war. Parallel dazu ermittelten die Behörden wegen des Verdachts des illegalen Waffenbesitzes gegen den 39-Jährigen. Mittwochnachmittag, 16. September 2020, nahmen Beamte des LVT den bereits einschlägig vorbestraften 39-Jährigen über Anordnung der Staatsanwaltschaft an seiner Wohnadresse fest. Bei ihm hatten die Beamten eine trotz Waffenverbot besessene Waffe sowie Munition sichergestellt. Einsatzkräfte des Einsatzkommandos Cobra sicherten die Amtshandlung und überstellten den Mann in eine Justizanstalt. Die Ermittlungen laufen.

Mit Fahrrad gestürzt

St. Radegund bei Graz, Bezirk Graz-Umgebung. – Donnerstagnachmittag, 17. September 2020, verletzte sich ein 48-Jähriger bei einem Sturz mit dem Fahrrad am Schöckl unbestimmten Grades.

Gegen 16:50 Uhr fuhr der 48-Jährige aus dem Bezirk Weiz mit seinem Fahrrad die Mautstraße vom Gipfelkreuz des Schöckls zum Schöcklkreuz hinunter. Laut eigenen Aussagen kam der 48-Jährige aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit zu Sturz, wobei er sich unbestimmten Grades verletzte. Der Mann wurde vom Roten Kreuz Kumberg erstversorgt und vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz gebracht.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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