Verabschiedung der Pioniere aus Murau

Heute beendeten die Pioniere des Österreichischen Bundesheeres den Katastropheneinsatz im Bezirk Murau. Bis zu 69 Soldatinnen und Soldaten waren mehr als zwei Wochen damit beschäftigt, Verklausungen und Vermurungen zu beseitigen, welche durch Unwetter entstanden sind.

Die Leistungsbilanz ist beachtlich:

·        1.062 Personentage und 11.631 Arbeitsstunden wurden geleistet

·        20.666km wurden mit Kraftfahrzeugen zurückgelegt

·        477 Betriebsstunden der Kettensägen

·        24 Flugstunden der Augusta Bell 212

·        1.988 Laufmeter Schadholz wurden entfernt

Insgesamt wurde an sieben Schadstellen im Bezirk Murau gearbeitet. Einige dieser Schadstellen waren sehr schwer zugänglich, daher stand während der Arbeiten laufend ein Augusta Bell 212 Hubschrauber mit einem Notarztteam an Bord in Bereitschaft.

Die Verabschiedung der Pioniere des Österreichischen Bundesheeres fand heute im Beisein von hochkarätigen Gästen vor dem Rathaus der Stadtgemeinde Murau statt. Der Bürgermeister Thomas Kalcher hob die Wichtigkeit des Einsatzes hervor: „Schon bei der Erstbeurteilung war uns klar, dass wir diese Aufgabe nur mit Hilfe des Bundesheeres bewältigen können.“ Dem Nationalratsabgeordneten Karl Schmidthofer war es ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass „(…) die Einsatzbereitschaft von Ausrüstung und Gerät des Bundesheeres – vor allem, aber nicht nur – in Katastropheneinsätzen zu gewährleisten ist.“ Der Militärkommandant der Steiermark, Herr Brigadier Mag. Heinz Zöllner, bedankte sich bei der Stadt Murau für die Gastfreundschaft: „Das Bundesheer wird immer positiv aufgenommen, aber in Murau haben wir uns besonders wohlgefühlt.“ Als Gastgeschenk wurde den Pionieren von der Stadtgemeinde Murau je ein graviertes Taschenmesser überreicht.

Fotos: Österreichisches Bundesheer
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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