Luchs vor dem zweiten Aussterben bewahren

Grüne aus den drei Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark unterstützen Artenschutzprojekt und fordern rasche Maßnahmen

Nationalpark Gesäuse, Nationalpark Kalkalpen und Wildnisgebiet Dürrenstein: Gemeinsame Pressekonferenz der oberösterreichischen, niederösterreichischen und steirischen Grünen – Wildtierkorridore sollen in Raumordnung besser abgesichert werden, Bestandsstützung durch Ausbringung neuer Tiere gefordert.

„Seit mittlerweile fünf Jahren fehlt bei uns ein nachweisbarer Luchsnachwuchs. Ohne Jungtiere kann die Luchspopulation nicht aufgebaut werden und damit ist die Ansiedlung für den Luchs massiv gefährdet. Der Luchs kennt keine Grenzen. Vor diesem Hintergrund müssen wir auf breiter Basis und Bundesländer-übergreifend tätig werden. Es ist eine Problematik, die Oberösterreich genauso wie Niederösterreich und Steiermark als potentielle Luchs-Lebensräume fordert. Nur in einer Allianz können wir dem Luchs in unseren Bundesländern eine Zukunft geben“, betonten die Grünen Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark in einer gemeinsamen Pressekonferenz heute im Besucherzentrum des Nationalparks Kalkalpen in Reichraming. Grundsätzlich findet eine Wiederansiedlung des Luchs große Zustimmung in der Bevölkerung. Luchse sind in der freien Wildbahn kaum zu Gesicht zu bekommen und für Menschen ungefährlich.

Für die steirischen Grünen betonte LAbg. Lambert Schönleitner dabei, die bisherige gute Arbeit sowohl des Nationalparks als auch der Arbeitsgruppe Luchs, in der die Landwirtschaft und die Jagd vertreten sind. „Jetzt geht es darum, die Bemühungen zu verstärken, denn sonst droht das Aussterben des Luchses“, warnte Schönleitner. Der Grüne Abgeordnete forderte dieBestandsstützung durch Ausbringung neuer Tiere und Maßnahmen, damit der Lebensraum verbessert wird:Wildtierkorridore sollen in der Raumordnung strenger abgesichert werden. „Ich appelliere an Landesrätin Lackner und die Landesregierung aktiv zu werden, um die Luchs-Population langfristig zu sichern!“, so Schönleitner: „Der Nationalpark Gesäuse, der Nationalpark Kalkalpen und das Wildnisgebiet Dürrenstein sind eines der bedeutendsten Waldschutzgebiete Europas – das muss man nützen!“

Die Zeit drängt: Wir haben jetzt die einmalige Chance mit dem Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich gemeinsam mit dem Nationalpark Gesäuse in der Steiermark und dem Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich ein ökologisch vernetztes Gebiet im Alpenraum zu schaffen, das dem Luchs einen sehr gut geeigneten Lebensraum bietet. Wir werden in unseren drei Bundesländern entsprechende rechtliche Verankerungen für konkreten Artenschutz bundesländerübergreifend zum Überleben des Luchs einfordern. Genauso wie die anderen „Big-Five“-Arten: Biber, Fischotter, Wolf und Seeadler braucht den Luchs den genetischen Austausch, Lebensraum und umfassende Wildtierkorridore zum Überleben. Daher kann nur ein gemeinsames und modernes Luchs-Management das Überleben dieser Wildtiere in Österreich gewährleisten. Und hier sind nun unsere drei Landesregierungen rasch gefordert, verbindliche länderübergreifende Maßnahmen für den Luchs umzusetzen. Drei Bundesländer – ein gemeinsames Ziel: Dem Luchs in Österreich eine Zukunft geben und vor einem zweiten Aussterben zu bewahren“, so LAbg. Helga Krismer (NÖ), LAbg. Maria Buchmayr (OÖ), Lambert Schönleitner Schönleitner und Klubobmann Gottfried Hirz (OÖ) abschließend unsiono.


Grüne aus den drei Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark unterstützen Artenschutzprojekt und fordern rasche Maßnahmen

Nationalpark Gesäuse, Nationalpark Kalkalpen und Wildnisgebiet Dürrenstein: Gemeinsame Pressekonferenz der oberösterreichischen, niederösterreichischen und steirischen Grünen – Wildtierkorridore sollen in Raumordnung besser abgesichert werden, Bestandsstützung durch Ausbringung neuer Tiere gefordert.

„Seit mittlerweile fünf Jahren fehlt bei uns ein nachweisbarer Luchsnachwuchs. Ohne Jungtiere kann die Luchspopulation nicht aufgebaut werden und damit ist die Ansiedlung für den Luchs massiv gefährdet. Der Luchs kennt keine Grenzen. Vor diesem Hintergrund müssen wir auf breiter Basis und Bundesländer-übergreifend tätig werden. Es ist eine Problematik, die Oberösterreich genauso wie Niederösterreich und Steiermark als potentielle Luchs-Lebensräume fordert. Nur in einer Allianz können wir dem Luchs in unseren Bundesländern eine Zukunft geben“, betonten die Grünen Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark in einer gemeinsamen Pressekonferenz heute im Besucherzentrum des Nationalparks Kalkalpen in Reichraming. Grundsätzlich findet eine Wiederansiedlung des Luchs große Zustimmung in der Bevölkerung. Luchse sind in der freien Wildbahn kaum zu Gesicht zu bekommen und für Menschen ungefährlich.

Für die steirischen Grünen betonte LAbg. Lambert Schönleitner dabei, die bisherige gute Arbeit sowohl des Nationalparks als auch der Arbeitsgruppe Luchs, in der die Landwirtschaft und die Jagd vertreten sind. „Jetzt geht es darum, die Bemühungen zu verstärken, denn sonst droht das Aussterben des Luchses“, warnte Schönleitner. Der Grüne Abgeordnete forderte dieBestandsstützung durch Ausbringung neuer Tiere und Maßnahmen, damit der Lebensraum verbessert wird:Wildtierkorridore sollen in der Raumordnung strenger abgesichert werden. „Ich appelliere an Landesrätin Lackner und die Landesregierung aktiv zu werden, um die Luchs-Population langfristig zu sichern!“, so Schönleitner: „Der Nationalpark Gesäuse, der Nationalpark Kalkalpen und das Wildnisgebiet Dürrenstein sind eines der bedeutendsten Waldschutzgebiete Europas – das muss man nützen!“

Die Zeit drängt: Wir haben jetzt die einmalige Chance mit dem Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich gemeinsam mit dem Nationalpark Gesäuse in der Steiermark und dem Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich ein ökologisch vernetztes Gebiet im Alpenraum zu schaffen, das dem Luchs einen sehr gut geeigneten Lebensraum bietet. Wir werden in unseren drei Bundesländern entsprechende rechtliche Verankerungen für konkreten Artenschutz bundesländerübergreifend zum Überleben des Luchs einfordern. Genauso wie die anderen „Big-Five“-Arten: Biber, Fischotter, Wolf und Seeadler braucht den Luchs den genetischen Austausch, Lebensraum und umfassende Wildtierkorridore zum Überleben. Daher kann nur ein gemeinsames und modernes Luchs-Management das Überleben dieser Wildtiere in Österreich gewährleisten. Und hier sind nun unsere drei Landesregierungen rasch gefordert, verbindliche länderübergreifende Maßnahmen für den Luchs umzusetzen. Drei Bundesländer – ein gemeinsames Ziel: Dem Luchs in Österreich eine Zukunft geben und vor einem zweiten Aussterben zu bewahren“, so LAbg. Helga Krismer (NÖ), LAbg. Maria Buchmayr (OÖ), Lambert Schönleitner Schönleitner und Klubobmann Gottfried Hirz (OÖ) abschließend unsiono.

Pressekonferenz mit Schönleitner, Krismer, Buchmayr und Hirz (v.l.)
(Foto: Jennifer Vacha)
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at