Ehrendes Gedenken an Jochen Rindt

Die steirische Landeshauptstadt Graz präsentiert am Mittwochvormittag zu Ehren des legendären Formel-1-Weltmeisters von 1970 die Jochen Rindt-Strassenbahn im Beisein von Tochter Natascha Rindt.

Jochen Rindt galt Zeit seines Lebens als Österreicher, obwohl er am 18. April 1942 eigentlich in Mainz geboren wurde und dann erst bei seinen Grosseltern mütterlicherseits in Graz gemeinsam mit seinem Halbbruder aufwuchs. Rindt bestritt seine gesamte Rennkarriere mit österreichischer Lizenz, besass aber beide Pässe.

Die Racing-Ikone Jochen Rindt wurde am 5. September 1970 in Monza in der Anbremszone zur Parabolica-Kurve Opfer eines tragischen Unfalls, bei dem ihm eine gebrochene Bremswelle zum Verhängnis wurde. Begraben wurde Rindt, der nur 28 Jahre alt wurde, auf dem Friedhof in Graz. Dorthin pilgern auch noch heute regelmässig seine Fans und alte Motorsport-Freunde.

Die steirische Landeshauptstadt setzt zu Ehren von Jochen Rindt und dessen Gedenkjahr jetzt ein starkes Zeichen und wird am Mittwoch die Jochen Rindt-Strassenbahn einweihen. Zu sehen ist diese Präsentation auch live im Fernsehen. ORF Sport plus wird die Einweihung der Jochen Rindt-Strassenbahn ab 9 Uhr live übertragen.  

Die Feierstunde wird hochoffiziell von politischer Seite begleitet. Neben Natascha Rindt (52), der gemeinsamen Tochter von Jochen und Nina Rindt, sind unter anderem auch der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl bei der Präsentation mit dabei.

Hans Martin Rastl

Bilder von H. Zwickl

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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