Fischervereinigung Altaussee – ein Situationsbericht

Otto Kalß von der Fischervereinigung Altaussee zeigt sich besorgt über die aktuelle Fischsituation im Altausseer See. Seit Anfang August schon kann aufgrund des Klimawandels nicht mehr gefischt werden. Alles habe sich nach jahreszeitlich vorne verschoben, damit müsse man auch die Saison früher beenden.

Die Fischervereinigung Altaussee

Der Altausseer See befindet sich im Besitz der Österreichischen Bundesforste, die Fischrechte behalten allerdings einheimische Familien. Diese sind finanziell nicht von den Einnahmen abhängig, da es für sie eine Nebentätigkeit ist. Eine Besonderheit an der Fischervereinigung Altaussee besteht darin, dass sie keine Fische zukauft. Das genetische Material der Fische im Altausseer See soll beibehalten werden. „Das ist auch sicherer so“, erklärt Otto Kalß. Um aber einen ausgeglichenen Fischbestand zu garantieren, werden die Fische im Oktober, wenn sie laichen, gefangen, und der Laich abgestreift. Dieser wird in Becken großgezogen und die Setzlinge werden schließlich Mitte Mai im Altausseer See freigelassen.

Auswirkungen des Klimawandels

Aufgrund des Klimawandels und des damit verbunden Temperaturanstiegs des Altausseer Sees tauchen die Fische schon früher in kältere Regionen ab. Mit dem Wandel geht auch eine Veränderung der Sauerstoffzufuhr einher. Otto Kalß befürchtet, dass aufgrund dessen bestimmte Fischarten irgendwann in Zukunft aussterben könnten. Die genauen Folgen sind aber noch nicht absehbar…….

Mehr dazu bald in einem ARF-Fernsehbericht

Iris Hödl, Ausseer Regionalfernsehen

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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