Django ermittelt im Gesäuse

Nicht dem Coronavirus, sondern Nationalparks Austria, der Dachorganisation der österreichischen Nationalparks, ist es zu verdanken, dass derzeit ein Schriftsteller in quasi freiwilliger Quarantäne sich in eine sehr entlegene Hütte ins Gesäuse zurückgezogen hat. Leonhard F. Seidl stammt aus Bayern und seine Bewerbung bei Nationalparks Austria als Writer in Residence war erfolgreich.

Hoffentlich hat er sich noch gefreut, nachdem er erfahren hat, wie entlegen die Hütte wirklich ist! Jedenfalls ideal für Nature Writing. Das Schreiben über das Verhältnis von Menschen und Natur ist ein Steckenpferd von Seidl. Brotzeilen schreibt er mit Kriminalromanen, somit dürfte er sich mit „Suspense“ auskennen, was wiederum spannend macht, worüber er im Nationalpark Gesäuse erzählen wird.

Zu seinen Krimis wie „Viecher“, „Genagelt“ oder „Django ermittelt in Bayern“ gewinnt er Abstand in der einsamen Abgeschiedenheit. Er fühle sich eher an Marlen Haushofers die Wand erinnert, wie der Autor selbst anmerkt. Entsteht wieder ein Roman im Gesäuse? Man darf gespannt sein.

Foto:
(c) Nationalpark Gesaeuse GmbH / Herbert Woelger

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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