Das Ausseerland bleibt sauber trotz Krise

Die Corona-Pandemie ist für viele Betriebe eine große Herausforderung – auch für das Altstoffsammelzentrum in Bad Ausssee. Denn trotz der Krise fällt bei der Bevölkerung Abfall an. Dieser muss angenommen und aufgearbeitet werden. Das ist nur dank des starken Zusammenhaltes der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen möglich.

Das Altstoffsammelzentrum in Bad Aussee dient als Zwischenlagerungsstätte für Abfälle jeglicher Art. Der angefallene Müll der Bevölkerung kann dort abgegeben werden und wird vom Altstoffsammelzentrum übernommen. Als nächster Schritt werden die Abfälle, sofern nicht schon von der Bevölkerung gemacht, getrennt. Beispielsweise durchläuft der Inhalt der gelben Säcke einen Prozess der Mülltrennung auf einem Förderband. Metallverpackungen werden mit einem Magnetabscheider herausgefiltert und getrennt aufbereitet. Ist der Abfall getrennt, wird er in große Sammelbehälter gefüllt. Sobald diese voll sind, werden sie von Entsorgungsunternehmen abgeholt und recycelt. Jener Abfall, der nicht mehr recycelt werden kann, wird in einer hierfür speziellen Abfallverbrennungsanlage mit Rauchgasreinigung verbrannt – im Fall des Altstoffsammelzentrums Ausseerland in der Welser Abfallverwertungsanlage. Somit gelangen keine Schadstoffe in die Umwelt. Die daraus gewonnene Wärme gelangt zur Energie- & Wärmeversorgung in die Welser Haushalte. Das ist ein Teil des Umweltschutzprogrammes von Österreich.

Weiters ist im eingeschränkten Rahmen die Altkleidersammlung des Altstoffsammelzentrums Ausseerland wieder angelaufen. Während des Corona-Lockdowns hat diese eingestellt werden müssen. Viele Altkleider gehen in den afrikanischen Raum, haben aber aufgrund des ausgefallenen Schiffverkehrs nicht transportiert werden können. Da die Kleider nur einen bestimmten Zeitraum im Altstoffsammelzentrum gelagert werden können, ohne aufgrund von Feuchtigkeit oder ähnlichem an Qualität zu verlieren, wird die Bevölkerung aufgerufen, die Kleider, wenn möglich, noch so lange zurück zu halten, bis sich die Situation verbessert hat.

Durch abgegangene Muren entlang des Wanderwegs ist das in unmittelbarer Nähe liegende Altstoffsammelzentrum Ausseerland nicht betroffen oder gefährdet. Aktuell sind Mensch und Maschine vor Ort, um die Murenabgänge zu beheben.

Iris Hödl, Ausseer Regionalfernsehen

Reinhard Weidacher
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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