Bad Aussee: Gefährlicher Vorfall auf der Forststraße Weißenbachalm (Grenze Zlaimalm)

Gestern, 1. August, hatte ein Mountainbiker bei seiner Fahrt hinauf zur Weißenbachalm (eigentlich oberhalb) und von dort weiter Richtung Türkenkogel großes Glück. Auf der Strecke befindet sich ein Weiderost auf der Straße. Quer über diesen Weiderost war ein Stück eines Weidezauns gespannt. Dieser Draht war kaum bzw. nicht auszumachen und der namentlich der Redaktion bekannte Radfahrer hat diesen bei voller Fahrt durchbrochen.
Zeitpunkt des Vorfalls ca. 08:00 . Dieser Draht war mit ca. 70 cm Abstand zum Boden gespannt. Er meint zu diesem Vorfall: “ Da ich ein relativ hohes Fahrrad fahre, fand der Kontakt zu meinem Glück nur mit der Lenkerbrücke statt. Nicht auszudenken, wenn ein Fahrer mit einem niedrigeren Fahrrad an meiner Stelle dort vorbei gekommen wäre. „

Dem Biker, der sich in Eigenregie an das ARF wandte, ist es ein Anliegen, diesen Vorfall öffentlich zu machen, um andere Radfahrer zu warnen. Der Vorfall wird von ihm zur Anzeige gebracht, er hat zum Zeitpunkt des Telefonats aber noch nicht gewusst, dass das Ganze außerhalb der ausgewiesenen Strecke passiert ist.

Ersten Recherchen des ARF zufolge dürfte der Vorfall außerhalb der ausgewiesenen Radstrecke passiert sein, genauer gesagt fast 2 Kilometer oberhalb des Endes der Bike – Strecke. An beschriebener Stelle ist vermutlich von den „Hinterberger“ Almbauern tatsächlich ein solches Weideband angebracht worden, weil die Tiere sonst über den Weidenrost gehen (Warum auch immer?). Der Radfahrer dürfte aber im Sonnenlicht das Band nicht gesehen haben, das er durchstoßen hat (eine entsprechende optische Markierung hat es nicht gegeben). Gefährlich ist das auch insofern, weil die Strecke dort leicht bergab geht. Tatsache ist aber auch, dass der Radfahrer (ein Gast) das Ende der ausgewiesenen Radstrecke zur Weißenbachalm nicht erkannt hat, weil es auch kein Schild gibt, das genau dieses Ende ausweist (in den Wegbeschreibungen ist das aber der Fall). Hier wird es zu diesem Vorfall von allen Beteiligten im Grenzbereich Almen – Menschen von den Verantwortlichen ein schnelles Gespräch geben müssen. Das Wichtigste: Es ist nichts passiert.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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