Sanierung als Wirtschaftsmotor

Die Freiheitliche Wirtschaft Steiermark ortet Nachholbedarf im Sanierungs‐Sektor.
(Graz, 14.07.2020)
Thermische und energetische Bau‐Maßnahmen sind wichtig für den Klimaschutz und sichern Jahr für Jahr viele Arbeitsplätze. Umso wichtiger findet es die Freiheitliche Wirtschaft Steiermark auf einige immer noch bestehende Mängel hinzuweisen. Bei der Dämmung von Gebäuden muss mehr auf die Umwelt geachtet werden. Daher müssen umweltfreundliche Dämmmaterialien ohne Verwendung von fossilen Stoffen leistbarer werden.
Sowohl bei der Anschaffung als auch bei der Entsorgung, da Materialien wie Steinwolle derzeit als Sondermüll behandelt werden.
Die Freiheitliche Wirtschaft Steiermark fordert die Ausdehnung der kürzlich beschlossenen degressiven Abschreibung und eine kürzere Abschreibungsdauer auf alle Sanierungsmaßnahmen
von Gebäuden, bei denen auch energetische und thermische Maßnahmen umgesetzt werden. Außerdem müssen Kleinsummen bis € 5.000,‐ für Unternehmen sofort abschreibbar sein.
Auch für Private muss die Berücksichtigung von Sanierungskosten bis zu € 5.000,‐ bei der Arbeitnehmerveranlagung möglich sein.
Generell wird eine Verkürzung der Verfahrensdauer bei Entscheidungen von Wohnungseigentümern im mehrgeschoßigen Wohnbau gefordert. Diese ist eine unabdingbare Notwendigkeit.
Weiters muss der Handwerkerbonus neu aufgestellt werden, wobei eine maximale Summe von €10.000,‐ pro Projekt gefordert wird.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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