KSV-Tests negativ / Bundesliga prüft PCR-Testungen der Klubs / Verfahren gegen SK Vorwärts Steyr

Nachdem die KSV 1919 der Bundesliga bestätigt hat, dass in der letzten Woche nicht bei allen Personen der „Roten Gruppe“ eine PCR-Testung durchgeführt wurde, wurde ein Verfahren gegen die KSV 1919 eingeleitet. Die Akteure wurden gestern ein weiteres Mal flächendeckend getestet. Die heute ausgewerteten Ergebnisse sind allesamt negativ, auch jene der drei zuvor positiv getesteten Akteure. Die KSV 1919 bleibt bis auf weiteres in Quarantäne und kann den Trainings- und Spielbetrieb gemäß dem Präventionskonzept fortsetzen. Die ehemals Positiven befinden sich weiterhin in Einzelisolation und werden – genauso wie die gesamte Mannschaft – noch einer weiteren Testung unterzogen. Ist auch diese negativ, können sie nach Auskunft der zuständigen Gesundheitsbehörde wieder am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.Die Österreichische Fußball-Bundesliga prüft nun bei allen Klubs der HPYBET 2. Liga, ob die Tests gemäß dem gemeinsam beschlossenen Präventionskonzept vollständig durchgeführt wurden und werden.Alle Klubs der Bundesliga haben sich im Sinne der bestmöglichen Prävention freiwillig verpflichtet, dass bei sämtlichen Personen der „Roten Gruppe“ einmal wöchentlich ein PCR-Test durchgeführt wird, wobei max. fünf Tests im Sinne eines „Test-Poolings“ gemeinsam ausgewertet werden können (LINK: https://www.oefbl.at/oefbl/aussendungen/mediainfo/2020/update-nach-dem-termin-mit-sport–und-gesundheitsministerium/). Die Österreichische Fußball-Bundesliga prüft nun die Einhaltung der Testvorgaben bei sämtlichen Klubs der HPYBET 2. Liga und hat Nachweise bzw. Bestätigungen der jeweiligen Labore angefordert.Noch vor dem Tätigwerden der Bundesliga hat sich der SK Vorwärts Steyr heute Vormittag bei der Bundesliga-Geschäftsstelle gemeldet und informiert, dass die medizinische Abteilung des Klubs das Test-Pooling falsch interpretiert hat und jeweils nur ein Spieler pro Fünfergruppe getestet wurde (statt fünf Tests gemeinsam auszuwerten). Somit wurden nicht sämtliche Akteure jede Woche wie vom Präventionskonzept vorgesehen getestet. Der SK Vorwärts Steyr hat heute sämtliche Akteure der „Roten Gruppe“ einem PCR-Test unterzogen, die Ergebnisse werden für morgen erwartet.Analog zu den Vorfällen bei der KSV 1919 wird auch gegen den SK Vorwärts Steyr ein Verfahren wegen Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung beim zuständigen Senat 1 eingeleitet.
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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