Steirische FPÖ regt weitere Unterstützungen für Sportvereine an

Zahlreiche Sportvereine in der Grünen Mark sind aufgrund der Corona-Krise in massive finanzielle Schwierigkeiten geraten. Nachdem der Spielbetrieb weitestgehend eingestellt werden musste, konnten auch keine Einnahmen aus dem Ticketverkauf oder dem Kantinenbetrieb erzielt werden. Auch Sponsorenbeiträge blieben häufig aus, da viele Firmen sparen müssen. Die Ausgaben für den laufenden Betrieb waren dennoch zu decken, genauso wie Personalkosten für Trainer und Spieler gerade im Profisport. Die Freiheitlichen forderten bereits im April ein entsprechendes Unterstützungspaket für Sportvereine. Nachdem die Corona-Maßnahmen zuletzt auch für den Amateur-Sport weitestgehend gelockert wurden, hat die steirische Landesregierung ein Hilfspaket für heimische Sportvereine angekündigt, welches heute beschlossen wird. Konkret soll eine Million Euro für den Spitzensport und eine Million Euro für den Breitensport zur Verfügung gestellt werden. „Das Corona-Hilfspaket des Landes ist grundsätzlich begrüßenswert. Nachdem zahlreiche heimische Sportvereine nach wie vor stark unter den von Türkis-Grün gesetzten Restriktionen leiden und aufgrund dessen in eine finanzielle Schieflage geraten sind, ist es ein Gebot der Stunde, den Vereinen nun gezielt unter die Arme zu greifen. Wichtig ist, dass die Hilfsgelder rasch und unbürokratisch beansprucht werden können und dass die Unterstützung auch wirklich bei den hilfsbedürftigen Vereinen ankommt. Gerade kleine Sportvereine, die sich nicht mehr länger eigenständig über Wasser halten können, gilt es, jetzt besonders zu unterstützen“, so FPÖ-Sportsprecher Mario Kunasek, der bereits eine Anfrage an Landesrat Drexler zum Hilfspaket des Landes ankündigt, um die Effizienz und Wirksamkeit der Unterstützungsleistung zu überprüfen.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at