Red Bull Salzburg mit Sieg und vorzeitigem Meisterschaftsgewinn

Spielbericht FC RED BULL SALZBURG

Fotos. Red Bull/GEPA Pictures

3:0, SAUBER UND MIT DEM NÖTIGEN GLÜCK IM PARALLELSPIEL: WIR SIND MEISTER! 

TORSCHÜTZEN: RAMALHO (45.), HWANG (53.), DAKA (59.)

SPIELBERICHT

Unsere Burschen wussten, hier liegt ein Meistertitel auf dem Tablett. Erfolgshungrig gingen sie ins Spiel, Daka erzielte prompt einen Treffer, den ihm der Offizielle aufgrund einer Abseitsstellung verwehrte. Szoboszlai und Ramalho scheiterten jeweils aus kurzer Distanz, und das innerhalb von fünf schlanken Minuten. Überlaufen, Unterlaufen, das Flügelspiel florierte unter der Schirmherrschaft von Mwepu und Szobo. Effekte in der roten Zone waren mit Fortdauer aber seltener zu vermelden. Der Hartberger Wadlwald war dicht wie Amazonas-Gestrüpp. Und er zeigte Dornen, Rajko Rep wirbelte, oft alleine, schaffte es aber, das ein oder andere Foul zu ziehen. Ohne positiven Endeffekt, aber mit der Annehmlichkeit, dass die Intervalle unserer Angriffe gestreckt wurden. 

Erst gegen Minute 35 klappte der Tritt auf die Kupplung, das Schaltmanöver in den nächsten Gang. Patson Daka, schön eingesetzt von Max Wöber, setzte das Leder ans Seitennetz. Dann war es Domi Szoboszlai, der in seiner unverkennbaren Manier in den Strafraum eindrang, aber am aufgezuckerten Keeper Sallinger scheiterte. In Summe bemüht, bisweilen auch überlegen, aber in Toren eben unentschieden. Bis, ja bis wieder einmal eine Traumecke den Unterschied ausmachte. Der Ball getreten von Domi Szoboszlai, Topspin, fiel an der ersten Stange auf den Schopf des ungedeckten Andre Ramalho, der die Kugel überlegt und wuchtig in die lange Ecke setzte (45.). Das Halbzeit-Kracherl, es trank sich jetzt entspannter.5:21Play VideoBL-30: RBS vs. HTB

Auch unseren Burschen fiel eine Last von den Schultern. Vieles funktionierte jetzt, was zuvor noch mühsam schien. Hwang näherte sich zunächst nach einer Hereingabe von Szobo an. Von rechts gefiel es ihm aber besser, dort setzte sich Albert Vallci gegen zwei Hartberger durch, flankte aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Hee Chan im Stile eines Gebirgslachs’ emporstieg und einköpfte (53.). 

Das Spiel war nun eine einseitige Angelegenheit. Szobo spielte Hwang frei, dem bei seinem Abschluss der Raum ausging. Der Rebound von Sallinger fiel wieder dem Koreaner vor die Füße, der cool wie Cornetto mit einem Kontakt Daka anspielte. Der Sambier hatte keine Probleme. Aus drei Metern krachte es (59.).

Dann durfte auch noch Rasmus Kristensen mitwirken. Der Däne, verletzungsgeplagt, bestritt sein erstes Bewerbsspiel seit Dezember. Dabei öffnete er viele Räume, mit der Sicherheit der 3:0-Führung stellte Jesse Marsch auf ein 3-5-2 um. Durch das ballbesitzfreundliche System gestaltete sich das Spiel stabiler. Dreiecke wurden bespielt, die Kugel lief, die Hartberger nicht mehr, es war schließlich heiß. Und dann gab es noch die Draufgabe, allerdings andernorts. Minute 87, Elfmeter in Linz, Treffer WAC, die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Wir sind Meister!

Die Reaktionen zum Spiel gibt es HIER!

AUFSTELLUNG

WECHSEL

Okafor für Szoboszlai (61.), Kristensen für Vallci (61.), Ashimeru für Mwepu (70.),Junuzovic für Ulmer (70.), Adeyemi für Hwang (81.)
 

GELBE KARTEN

Camara (74./Foul), Ramalho (90.+3/Foul)

NICHT EINSATZBEREIT

Koita (Leistenprobleme), Bernede (Knöcheloperation)

Quelle: ORF
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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