HPYBET 2. Liga:FC LIEFERING VS. FC DORNBIRN 5:1; Steirer Teams mit durchwachsenen Ergebnissen

Spielbericht: FC LIEFERING

Fotos: Red Bull/GEPA PICTURES

Zwei Treffer gelangen Alex Prass in der bisherigen Spielzeit, heute erlegt er Ligakonkurrent Dornbirn per Hattrick fast im Alleingang.

SPIELBERICHT

Unsere Jungbullen legten beherzt los und suchten vom ersten Pfiff an den direkten Weg nach vorne. Luka Sucic entjungferte den Chancenzettel, sein Schlenzer von der Strafraumgrenze verfehlte die Kiste nur knapp. Alex Prass zeigte seinem Kameraden, wie’s besser geht: Er tänzelte auf der linken Außenbahn, vernaschte seinen bemitleidenswerten Gegenspieler und chippte die Murmel aus spitzem Winkel traumhaft über Schlussmann Bundschuh hinweg ins Netz (9.) – zum Zungeschnalzen! Die Svensson-Schützlinge erdrückten die Vorarlberger in der Folge regelrecht. Luis Phelipe scheiterte aus ähnlicher Position wie zuvor SucicNicolas Seiwalds Abschluss aus 18 Metern fälschten die Gäste um ein Haar ins eigene Gehäuse ab. Das Kunstleder entschied sich beim Pfosten allerdings für die „falsche Abzweigung“. Auch in Minute 20 konnten die Mannen von der Birkenwiese von Glück sprechen, dass Phelipe,nachdem er sich mit etwas Ballglück durchgetankt hatte, die Pille von halblinks relativ frei stehend nicht gewinnbringend Richtung Tor bekam. Wir schnauften kurz durchJunior Adamu prüfte den Dornbirner Keeper unter arger Bedrängnis zur Halbstundenmarke mit einem wuchtigen Versuch. Diesen bändigte Bundschuhgenauso souverän wie den anschließenden, zu zentral ausgefallenen Diarra-Freistoß. Apropos: Prass legte einen ruhenden Ball auf Seiwalds Haupt, dieser stand allerdings nicht gut zum Kasten. Kurz vor dem Kabinengang brandete erneut Jubel auf: Seiwaldlancierte Adamu per brillantem Chip, dieser hob die Kugel per Kopf über Bundschuhund das Netz zappelte! Jammerschade, dass der Assistent zuvor mit der Fahne gewedelt hatte – Abseits (45.).

Auch nach Seitenwechsel setzten wir die ersten Ausrufezeichen: Prass schnippelte das Rund in die Box, wo Bryan Okoh knapp über der Grasnarbe zum Flugkopfball ansetzte – Nuancen fehlten aufs Zweite! Es war die dominanteste Phase unserer Burschen. Bei einer scharfen Hereingabe ins Zentrum rauschten Phelipe und Adamuhauchzart vorbei, da fehlten lediglich Schuhgrößen! In Minute 57 war’s dann so weit: Sucic steckte die Kirsche zu Prass durch, dieser ließ sich die Gelegenheit inklusive Gurkerl für Schlussmann Bundschuh nicht entgehen – 2:0!

Den kompletten Dornbirner Offensiv-Insolvenzantrag unterband vielsagend ein Innenverteidiger: Kühne kam im Rahmen eines Standards aus kürzester Distanz unverhofft zum Leder, Keeper Daniel Antosch stand parat und ersparte sich den Gähner. Unserer Truppe merkte man mit Fortdauer der Begegnung den Spaß am Arbeitsplatz an: Csaba Bukta probierte es aus 17 Metern, Prirsch warf sich heroisch dazwischen. Inmitten einer ruhig anmutenden Schlussphase grätschte die schrille Tormusik hinein. Der „Schuldige“ war schnell gefunden. Die Murmel flutschte zu Nikola Stosic durch, dieser setzte Prass in Szene. Der 19-Jährige wackelte sich ins Zentrum, drückte ab, jubelte (78.). Da fiel auch der verwandelte Elfer von Dornbirns Omerovic nicht ins Gewicht, wenngleich sich Antosch  über den Gegentreffer mächtig ärgerte. Kein Wunder, erriet er doch das richtige Eck. Angestachelt vom Tor setzten unsere Farben den alles entscheidenden Todesstoß: Der omnipräsente Prass legte das Kunstleder für Bukta ab, der Joker belohnte sich nach mehreren knappen Fehlschüssen mit dem 4:1 (91.).

Einen hatte der Ungar aber noch in petto: Csaba umkurvte gefühlt halb Dornbirn, ehe er den völlig verwaisten Amar Dedic in der Mitte entdeckte. Dieser hielt in der 93. Minute den Fuß hin – mit dem 5:1 ließ es unsere Truppe gut sein!

STATEMENT

Bo Svensson:

Wir haben das Spiel von der 1. bis zur 90. Minute dominiert, der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir können mit Teilen des Spiels aber nicht ganz zufrieden sein. Wir messen nicht nach Ergebnis, sondern immer auch nach Leistung. Da haben wir, auch heute, Luft nach oben. In Innsbruck werden wir mehr brauchen, möchten wir dort bestehen.

DATEN & FAKTEN

Aufstellung: Antosch – Gazibegovic, Affengruber, Okoh, Dedic – Sucic (68. Pokorny), Diarra (46. Stosic), Seiwald (80. Wallison), Luis Phelipe (62. Kjaergaard) – Adamu (62. Bukta), Prass
Zuschauer: 0
Schiedsrichter: Florian Jäger

Quelle: SV Ried

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Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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